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    Ryanair nach Gewinnsprung zuversichtlicher

    Europas größter Billigflieger Ryanair hat seinen Gewinn in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres dank größerer Nachfrage und höherer Ticketpreise deutlich gesteigert.

    Ryanair
    Die Ryanair-Führung erwartet, dass die Durchschnittserlöse im Passagiergeschäft um fast 10 Prozent höher ausfallen als ein Jahr zuvor.

    Dublin (dpa) - Europas größter Billigflieger Ryanair hat seinen Gewinn in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres dank größerer Nachfrage und höherer Ticketpreise deutlich gesteigert.

    Trotz der Flugausfälle nach dem Vulkanausbruch in Island kletterte der Gewinn unter dem Strich zwischen April und September um 13,5 Prozent auf 424 Millionen Euro, wie das irische Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz legte um 23 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu. In den Ryanair-Fliegern saßen im ersten Halbjahr 40,1 Millionen Passagiere - 10 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

    Die für den Deutschlandverkehr angekündigten Streichungen von zahlreichen Strecken wirken sich darauf noch nicht aus. Sie gelten meist erst für den neuen Sommerflugplan 2011. Allein an ihrem deutschen Hauptdrehkreuz Hahn im Hunsrück will Ryanair neun Verbindungen wegfallen lassen.

    Ryanair begründete dies mit der Ticketabgabe. Die nach Entfernung in drei Stufen gestaffelte Flugsteuer soll jährlich eine Milliarde Euro zur Haushaltssanierung einbringen. Für das Gesamtjahr (bis 31. März) schraubte Ryanair-Chef Michael O'Leary die Gewinnerwartungen nach oben. Unter dem Strich erwartet das Ryanair-Management nun einen um Sondereffekte bereinigten Überschuss zwischen 380 und 400 Millionen Euro. Bisher wurden 350 bis 375 Millionen Euro angepeilt. Im ersten Halbjahr lag der bereinigte Überschuss bereits bei 452 Millionen Euro.

    Fluggesellschaften schreiben aber im Winter häufig rote Zahlen. Ryanair musste im ersten Halbjahr wegen höherer Preise und einer höheren Zahl von Flügen 660 Millionen Euro für Kerosin ausgeben - 44 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

    «Ein bereinigter Überschuss von 452 Millionen im ersten Halbjahr zeigt die Robustheit unseres Geschäftsmodells mit den niedrigsten Kosten und den niedrigsten Preisen, das auch in einer tiefen Rezession Wachstum und Gewinn abwirft», sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary. In den zurückliegenden Monaten war darüber spekuliert worden, ob Ryanair sein Geschäftsmodell wechseln und sich von einer Billiglinie zu einer «normalen» Airline wandeln könnte. Ryanair gewinne mehr und mehr Marktanteile von den drei großen europäischen Luftfahrtnetzwerken.    

    Grund für die gewachsene Zuversicht sind auch höhere Ticketpreise für den Winter. Die Ryanair-Führung erwartet, dass die Durchschnittserlöse im Passagiergeschäft um fast 10 Prozent höher ausfallen als ein Jahr zuvor. Bislang hatte sie noch eine Spanne von 5 bis 10 Prozent genannt.

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