RWE Power informiert über weiteren AKW-Rückbau und Nachnutzung

Weißenthurm/Mülheim-Kärlich (dpa/lrs) – Der ehemalige Atomkraftwerk-Betreiber RWE Power wird am heutigen Freitag über den weiteren Rückbau der längst stillgelegten Anlage in Mülheim-Kärlich informieren.

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Jetzt ist es klar: Der Kühlturm des Atomkraftwerkes Mülheim-Kärlich wird abgerissen. Das hat das Wirtschaftsministerium unter der Leitung von Evelin Lemke mitgeteilt. Foto: Damian Morcinek

Könnte man sich fast an die Wand hängen. Lange Zeit bleibt nicht mehr, das Motiv nachzustellen: Wie RWE bestätigte wird der Turm 2015 abgerissen. Foto: Sascha Ditscher

Ein Atomkraftwerk als Kunstobjekt – diese Idee des umstrittenen deutschen Künstlers Anselm Kiefer fiel 2011 völlig aus dem Rahmen. Es wurde schon gespottet über das AKW – das „Anselm-KunstWerk“… RWE bestätigte Verhandlungen über den Verkauf, Wirtschaftsministerin Lemke kochte. In sozialen Netzwerken wurde manche Idee geboren... Grafik: Svenja Wolf

Auch das geht: Der Kühlturm des Kernkraftwerks Kalkar wurde zur Kletterwand umgenutzt, als ein Investor das Gelände in das Wunderland Kalkar umwandelte.

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Von Beginn an war der Turm den Menschen in der Region ein Dorn im Auge. Dieses Bild entstammt dem Jahr 1996

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Eine prägende Erscheinung: Der Mülheim-Kärlicher Kühlturm aus der Luft fotografiert.

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Es wird unter anderem um den ab Mai dieses Jahres geplanten Abriss des Kühlturmes gehen und um den Verkauf dieses Geländeteils an einen Recycling-Betrieb.

Das AKW war 1988 nach nur 13-monatigem Betrieb vom Netz gegangen – nach einer Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts. Bei den Planungen war unter anderem die Erdbebengefahr nicht ausreichend berücksichtigt worden. Der Rückbau der Anlage läuft schon seit mehr als zehn Jahren.

RWE zur Anlage Mülheim-Kärlich