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    Rheinland-Pfalz friert: bis zu minus 16,9 Grad gemessen

    Rheinland-Pfalz/Deutschland – Es darf weiter gezittert werden: Die Nacht zum Dienstag hat in Deutschland zum Teil Temperaturen um die minus 25 Grad gebracht – Rekordwerte waren aber nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nicht dabei. "Die Tagestemperaturen könnten am Dienstag aber interessant werden, weil durch die aufziehenden Wolken vielerorts keine Sonne mehr scheint", prognostizieren Meteorologen. Dadurch könnten die Temperaturen "noch mal weit runter gehen" – und die Heizölpreise weiter steigen.

    Rheinland-Pfalz/Deutschland – Es darf weiter gezittert werden: Die Nacht zum Dienstag hat in Deutschland zum Teil Temperaturen um die minus 25 Grad gebracht – Rekordwerte waren aber nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nicht dabei.

    "Die Tagestemperaturen könnten am Dienstag aber interessant werden, weil durch die aufziehenden Wolken vielerorts keine Sonne mehr scheint", prognostizieren Meteorologen. Dadurch könnten die Temperaturen "noch mal weit runter gehen" – und die Heizölpreise weiter steigen.

    Vor allem in Thüringen, Sachsen und Brandenburg war es richtig kalt, berichtete der DWD in Offenbach. Weil aber von Osten her Bewölkung aufzog, sei es nicht die kälteste Nacht des Winters gewesen.

    Kälte treibt Heizölpreise in die Höhe

    Beim derzeit strengen Dauerfrost laufen die Heizungen in Häusern und Wohnungen auf Hochtouren. Da ist es kein Wunder, dass bei vielen im Land das Heizöl langsam knapp wird. Die Heizöllieferanten sind derzeit pausenlos unterwegs, auch wenn der Preis wieder gestiegen ist.

    Wintersportler im Land freuen sich

    Am Wochenende hat das erste Skiwochenende auf dem Erbeskopf im Hunsrück rund 10.000 Menschen auf die Brettl gelockt – in dern nächsten Wochen wünschen sich die Betreiber mehr davon. Auch Schlittschuhfans schärfen immer häufiger ihre Kufen; hier warnen jedoch die Experten vor zu früher Sorglosigkeit – nicht überall sei das Eis bereits so dick und tragfähig, wie die Temperaturen es versprechen.

    Bisher keine Eisprobleme am Rhein – Lahn gesperrt

    Am Rhein haben die Schiffe bisher keine Probleme mit Eis. In einigen Häfen wie in Mainz, an der Loreley oder in Koblenz gebe es zwar Eis, weil Fließbewegungen fehlten, sagte Peter Hörter von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest am Montag in Mainz. «Die Eisdecke ist aber so dünn, dass die Schiffe durchkommen.» Anders an der Lahn: Sie war am Montag für die Schifffahrt gesperrt. An der Saar traf es den französischen Teil, der nicht befahrbar war. Die deutsche Saar werde allerdings weiter freigehalten – trotz teils massiver Behinderungen.

    Mosel macht (noch) keine Probleme

    Das Eis auf der Mosel ist bislang für die Schifffahrt noch kein Problem, doch das Wasser- und Schifffahrtsamt rüstet sich für alle Fälle, wie der stellvertretende Leiter, Tobias Schmidt, auf Nachfrage der RZ berichtet. Bei Wassertemperaturen zwischen 0,5 und 1 Grad wird sich in den nächsten Tagen noch mehr Eis an der Schleuse Koblenz sammeln. Daher werden jetzt zwei Eisbrecher nach Koblenz gebracht. Diese würden aber ohnehin erst bei steigenden Temperaturen zum Einsatz kommen – wenn das Eis über das Wehr abfließen kann. Bleibt es klirrend kalt, könnten sich die Stücke sonst verkanten, es würde einen Rückstau geben.

    Wind und Sonne sichern Stromversorgung bei Eiseskälte

    Von winterlichen Stromausfällen bleibt Rheinland-Pfalz wie ganz Deutschland nach Angaben der Bundesregierung verschont – unter anderem wegen des wachsenden Anteils von Wind- und Sonnenenergie verschont. «Der Ausbau von Wind und Solar zahlt sich aus», sagte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums in Berlin.

    «Sie tragen wesentlich dazu bei, dass ausreichend Strom bei uns vorhanden ist.» Die vier Netzbetreiber hätten bereits übereinstimmend darauf hingewiesen, dass das deutsche Stromnetz auch bei den aktuellen Eisestemperaturen stabil sei. Gerade an den extrem frostigen Tagen zeige sich: Die erneuerbaren Energiequellen brächten Versorgungssicherheit. In den vergangenen Tagen sei sogar Strom exportiert worden.

     

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