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Trier

Rechtsmediziner: Gräffs Schädel weist keine Verletzung auf

Die Trierer Studentin Tanja Gräff ist offenbar nicht durch eine Kopfverletzung zu Tode gekommen. Das habe eine erste Untersuchung des Schädels der Toten ergeben, sagte der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin an der Uni Mainz, Professor Reinhard Urban, am Mittwoch.

Gelände um Fundort
Die Knochen der seit Juni 2007 vermissten Tanja Gräff waren bei Rodungsarbeiten unterhalb der Felswand auf einem Privatgelände gefunden worden.
Foto: Harald Tittel – dpa

Der Schädel weise «vom äußeren Aspekt her keine Verletzungen oder Werkzeugspuren auf, die auf eine Gewalteinwirkung gegen den Kopf unmittelbar Rückschlüsse zulassen». Bislang hat Urban lediglich den Schädel untersucht.

Dieses erste Ergebnis sage aber noch nichts darüber aus, wie die Studentin ums Leben gekommen sei, sagte Urban. Zunächst müsse er noch die anderen Knochen untersuchen. Erst dann könne er Genaueres zu einer möglichen Gewalteinwirkung sagen. «Wenn wir Verletzungen finden, werden wir versuchen, zu differenzieren, ob es eben zwingend ein Tötungsdelikt ist oder ob das auch ein Unfall gewesen sein könnte», sagte er.

Die sterblichen Überreste von Tanja Gräff waren am Montag bei Rodungsarbeiten unterhalb einer Felswand in Trier gefunden worden. Die junge Frau war seit Juni 2007 vermisst.

Universitätsmedizin Mainz

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