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Koblenz

Neues Bier vom Königsbach: "Koblenzer Pils" ab Mittwoch im Handel

Nicht nur der Name ist neu. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Königsbach einiges tun. Die Brauerei soll zum Zentrum eines "regionalen Neuanfangs" werden. Und dazu gehört ein ganz neues Bier, das ab Mittwoch im Handel erhältlich ist: Es heißt "Koblenzer".

So sehen die "Koblenzer"-Flaschen aus.
So sehen die "Koblenzer"-Flaschen aus.

Koblenz – Nicht nur der Name ist neu. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Königsbach einiges tun. Die Brauerei soll zum Zentrum eines "regionalen Neuanfangs" werden. Und dazu gehört ein ganz neues Bier, das ab Mittwoch im Handel erhältlich ist: Es heißt "Koblenzer", ist feinherb und würzig und unterscheidet sich deutlich vom "Königsbacher".

Egon Heckmann und Isabell Schulte-Wissermann sind optimistisch. Sie wollen die bislang 63 Arbeitsplätze am Königsbach sichern. Anfang 2012 werden ein Brauer und ein Azubi dazukommen.
Egon Heckmann und Isabell Schulte-Wissermann sind optimistisch. Sie wollen die bislang 63 Arbeitsplätze am Königsbach sichern. Anfang 2012 werden ein Brauer und ein Azubi dazukommen.
Foto: Reinhard Kallenbach

Bei der Präsentation am Montagvormittag gaben die neuen Eigentümer, Egon Heckmann und Isabell Schulte-Wissermann, deutlich zu verstehen, dass sie künftig auf eine eigene Premiumlinie mit Pils, Weizen und alkoholfreiem Bier setzen. Denn bislang hat sich die Bitburger Braugruppe noch nicht dazu geäußert, ob sie am Standort Koblenz weiter brauen lassen will oder ob sie Königsbacher und Nette künftig in Bitburg herstellt.

Der rechtliche Hintergrund für die aktuelle Situation ist komplex: Der Karlsberg Verbund hat einerseits die Marken- und Vertriebsrechte für die beiden Traditionsprodukte nach Bitburg verkauft, andererseits aber die Koblenzer Brauerei an der Königsbach mit Wirkung zum 1. Januar 2012 an Egon Heckmann und Isabell Schulte-Wissermann übergeben. Beide wollen jetzt mit aller Kraft den Brauereistandort Koblenz retten – was man offenbar in Bitburg gar nicht gern sieht.

Die neuen Eigner betonen, die Sache ruhig angehen zu können, denn bis zum Jahr 2018 ist eine 70-prozentige Auslastung durch den Karlsberg Verbund garantiert. Jetzt gilt es, die bisherigen Kapazitäten, die auf 350 000 Hektorliter jährlich gesunken sind, innerhalb der kommenden Jahre auf 500 000 Hektoliter zu erhöhen. Und derzeit sieht es gut aus: Nach Angaben der neuen Geschäftsführer zieht der Handel gut mit. Auch sollen bereits rund 40 Gastronomiebetriebe Interesse bekundet haben.

Von unserem Redakteur Reinhard Kallenbach

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