Neue Brisanz bei U-Ausschuss zu CDU-Finanzchaos

Mainz . Der Untersuchungsausschuss zum früheren Finanzchaos der rheinland-pfälzischen CDU bekommt kurz vor Beginn der Beweisaufnahme neue Brisanz. Die Mainzer Staatsanwaltschaft bestätigte Berichte der «Rhein-Zeitung» zu illegalen Geldflüssen.

Markus Hebgen
Ex-Fraktionsgeschäftsführer Markus Hebgen (Archiv)

Mainz – Der Untersuchungsausschuss zum früheren Finanzchaos der rheinland-pfälzischen CDU bekommt kurz vor Beginn der Beweisaufnahme neue Brisanz. Möglicherweise spielt in der Affäre auch Geld des hessischen Klosters Eberbach eine Rolle.

Die Mainzer Staatsanwaltschaft bestätigte Berichte der «Rhein-Zeitung», wonach die Ermittlungen wegen mutmaßlich illegaler Geldflüsse der rheinland-pfälzischen CDU- Landtagsfraktion ausgeweitet worden seien. Im Raum stünden rund 40 000 Euro der Stiftung Kloster Eberbach, mit denen ihr früherer Manager, Ex-Fraktionsgeschäftsführer Markus Hebgen, einst Forderungen der CDU-Fraktion bezahlt haben soll.

Das Geld könnte nach der Landtagswahl 2006 an die Kölner Beratungsagentur Allendorf geflossen sein, die angeblich nur die Partei in Rheinland-Pfalz beraten hatte.