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    Rheinland-Pfalz

    Modedroge Spice: Pärchen raucht Kräuter und landet im Krankenhaus

    Erneut ein Fall im Land, in denen Kräutermischungen, so genannte Spice, Menschen ins Krankenhaus bringen. Diesmal erwischte es ein Pärchen in Pirmasens.

    Modedroge Spice.
    Modedroge Spice.

    Horrortrip für ein junges Pärchen in Pirmasens: Die beiden rauchten in der Nacht zum Sonntag eine Kräutermischung - und landeten im Krankenhaus. Der 20-jährige Mann sei ausgerastet und habe halluziniert, teilte die Polizei mit. Seine 19-jährige Freundin rief zunächst noch die Rettungskräfte. Später zitterte sie selbst laut Polizei am ganzen Körper und habe keine Orientierung mehr gehabt. Was genau das Paar in der Wohnung geraucht hatte, war der Polizei zunächst nicht bekannt. Ein 23-Jähriger hatte ihnen die Kräuter mitgebracht.

    Auch in anderen Städten in Rheinland-Pfalz kam es in der Vergangenheit zu Vorfällen mit der Kräutermischung. Anfang September berichtete der Trierische Volksfreund, dass sich in Wittlich, Saarburg und Trier Männer nach dem Konsum einer Kräutermischung von einem Notarzt behandeln lassen mussten. Einer davon wurde wegen mutmaßlichen Drogenhandels festgenommen.

    Legal Highs oder Spice, so wird die Modedroge genannt. Diese Stoffe sind bei vielen, die sich berauschen wollen, gerade ziemlich in. Zu bekommen sind sie übers Netz. Sie kommen daher als Badesalz, als Räucherstäbchen oder Kräutermischung. Es heißt, dass viele sie als Cannabisersatz nehmen würden.

    Vom Aussehen her sind Legal Highs harmlos. Die Packungen sind bunt, wirken nach Party, nach Süßkram, nach Spaß; jedenfalls ungefährlich. Sind sie aber nicht. Denn gemischt werden die Legal Highs oft in dubiosen Hinterhöfen - unter schlechten hygienischen Bedingungen. Das macht ihre Wirkung ziemlich unkontrollierbar. 

    In einer gemeinsamen warnten Anfang Oktober das Polizeipräsidium Trier und das Klinikum Mutterhaus eindringlich vor den Folgen dieser Kräutermischungen. 

    Nach Angaben des Trierer Krankenhauses häufen sich solche Fälle. Der Chefarzt sagt, seit den Sommerferien behandle er pro Woche ein bis zwei Jugendliche, die die gefährlichen Kräutermischungen zu sich genommen hätten. Mitte September seien deswegen an einem Tag gleich vier Jugendliche eingeliefert worden. Der Konsum dieser Drogen könne unter anderem zu Bewusstlosigkeit oder Herzinfarkt führen. dpa/ske

     

     

     

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