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    Mit Auto in den Rhein gefahren: Bergung des Fahrzeugs in der Nacht geglückt [11. Update]

    Urmitz/Weißenthurm - Erst war es nur ein Gerücht, dann Gewissheit: Ein Auto ist am Sonntagabend an der ehemaligen Nato-Rampe in Höhe des Atomkraftwerks Mülheim-Kärlich in den Rhein gefahren, abgetrieben und untergegangen. Nähere Informationen über den oder die Insassen lagen am späten Abend noch nicht vor.

    Aufgrund von Zeugenhinweisen wurde bekannt, dass am Sonntag gegen 18.15 Uhr im Bereich der ehemaligen Nato-Rampe ein Auto in den Rhein gefahren und abgetrieben ist, wie die Polizei mitteilte. 

    [1. Update:] Laut Zeugen ist das Auto mit Vollgas in den Rhein gefahren. Das beleuchtete Fahrzeug trieb im Rhein, bevor es unterging. Die Feuerwehr suchte mit Booten den Rhein zwischen Andernach und Urmitz ab. An einer Stelle schlug das Sonar an, der entscheidende Hinweis auf die Position des Fahrzeugs. Doch wegen der starken Strömung konnten sich die Taucher dem Auto nicht nähern.

    [2. Update:] Der Polizeihubschrauber kreist gegen 20 Uhr über der Unglücksstelle. Noch ist unklar, wie viele Menschen sich in dem Fahrzeug befinden.  

    [3. Update:] Im Einsatz sind auch um 20.21 Uhr die Feuerwehren von Andernach, Bendorf, Urmitz, Mülheim-Kärlich, Weißenthurm, Kaltenengers, Neuwied-Engers, Neuwied-Irlich, der Stadt Neuwied sowie das DRK die Wasserschutzpolizei.  

    [4. Update:] "Wir haben das Fahrzeug lokalisiert", bestätigt Einsatzleiter Arnd Lenarz um 20.30 Uhr gegenüber unserer Zeitung. Die Taucherstaffel der Berufsfeuerwehr konnte sich dem Fahrzeug aufgrund der starken Strömung jedoch am Abend nicht nähern, zu groß war die Gefahr. Im Verlauf des späten Abends soll das Auto geborgen werden.  

    [5. Update:] Gegen 22 Uhr soll ein sogenanntes Arbeitsboot des Wasser- und Schifffahrtsamts an der Unglücksstelle eintreffen, wie Einsatzleiter Arnd Lenarz um 21.10 Uhr der RZ berichtete. Mit der technischen Ausstattung ist es möglich, das Auto im Rhein zu greifen und aus dem Wasser zu ziehen. Der Bergungsprozess wird voraussichtlich zwei Stunden, etwa bis Mitternacht, dauern. 

    [6. Update:] Das Arbeitsboot des Wasser- und Schifffahrtsamts ist an der Unglücksstelle eingetroffen. Die Bergung hat gegen 22.20 Uhr begonnen. 

    [7. Update:] Die Bergung des Fahrzeugs ist ein komplizierter Vorgang, der auch um 23.35 Uhr noch andauert. Das Fahrzeug, einen silberfarbenen Ford, hat man zwar greifen können. Jedoch ist dabei die Heckklappe des Autos abgerissen und das Fahrzeug wieder im Rhein versunken. Laut unserem Fotografen soll das Auto nach der Bergung zurück an die Nato-Rampe gebracht werden. "Das kann dauern", sagt er. 

    [8. Update:] Unser Fotograf, der seit Stunden auf den Abschluss der Bergung wartet, um ein Bild zu schießen, hat umsonst gewartet. Die Polizei hat den Bereich nun, kurz nach Mitternacht, weiträumig abgesperrt. Nun lässt sich kein Foto aufnehmen... 

    [9. Update:] Auch um 0.41 Uhr wird fieberhaft versucht, das versunkene Fahrzeug an Land zu bringen. Doch noch will es nicht gelingen. 

    [10. Update:] Kurz vor 1 Uhr ist ein wichtiger Schritt im Bergungsprozess gelungen: Das Auto hängt am Haken des Arbeitsboots. "Das Auto ist bis zur B-Säule zum Vorschein gekommen", berichtet unser Fotograf vom Ort des Geschehens. "Im Fahrzeug, das stark beschädigt ist, war jedoch kein Mensch zu sehen. Was ist mit dem oder den Insassen geschehen?" Nun wird das Fahrzeug gesichert, um sicher an Land gebracht zu werden. Der Weg durch den Rhein wird einige Zeit in Anspruch nehmen. 

    [11. Update:] Die Bergung ist geglückt. Punkt 1.44 Uhr konnte das Auto an der ehemaligen Nato-Rampe an Land gebracht werden. Von dem oder den Insassen fehlt jede Spur. Nun wird die Polizei die Ermittlungen aufnehmen. 

    eck

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