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Rheinland-Pfalz

Ministerin Spiegel zieht Lehre aus Gerichtsentscheidung: Fachfrau erhält Chefposten doch

Ursula Samary

Die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) akzeptiert nach Informationen der Rhein-Zeitung die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Mainz, das die Ämterpatronage im Ministerium stoppte.

Anne Spiegel
Die Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) in Mainz.
Foto: Fredrik Von Erichsen/Archiv – dpa

Die bisherige Vize-Abteilungsleiterin Sigrid Reichle, die nach Ansicht des Gerichts das Anforderungsprofil uneingeschränkt erfüllt und mit Bestnoten beurteilt ist, wird die oberste Verbraucherschützerin im Land: Sie führt künftig die Abteilung Verbraucherschutz. Spiegel wollte zunächst die frühere Büroleiterin von Ex-Ministerin Eveline Lemke die Stelle geben. Aber das Mitglied der Grünen hätte nach Einschätzung des Verwaltungsgerichts wegen mangelnder Qualifikation für diese Fachabteilung erst gar nicht in die engere Wahl kommen dürfen.

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