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Köln/Koblenz

Lukas Otte: Auf dem Weg zum Superstar?

Es ist die aufregendste Zeit seines Lebens. Eine Zeit, die Lukas Otte immer in Erinnerung bleiben wird: Der 20-jährige Koblenzer Sänger hat es unter die besten zehn Kandidaten der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) geschafft. Samstag (20.15 Uhr, RTL) steht der Pfadfinder, der mit seiner gefühlvollen Lispelstimme bisher Jury und Publikum begeistert hat, auf der ganz großen Bühne. In Köln kämpfen die hoffnungsvollsten DSDS-Talente um den Superstar-Titel. Live, vor einem Millionenpublikum. Vorab hat Lukas Otte im Gespräch mit unserer Zeitung eine kleine Zwischenbilanz gezogen über …

Lukas Otte aus Koblenz will ins DSDS-Finale.  <br>
Lukas Otte aus Koblenz will ins DSDS-Finale.
Foto: MG RTL D/Stefan Gregorowius

… die Zeit des Auslandsrecalls in Südafrika:

Eine Megaerfahrung. Es war nicht nur meine weiteste Reise bislang, sondern auch die spannendste. Wir hatten wenig Schlaf, waren alle sehr aufgeregt. Und wenn ein Löwe in unmittelbarer Nähe neben dir steht, dann kommt auch ein Pfadfinder mal ins Schwitzen. Ich wollte unbedingt weiterkommen, dass ich es wirklich geschafft habe, ist sehr krass und macht mich unheimlich stolz. Ich bin sehr dankbar, dass ich das alles jetzt erleben darf.

… was seitdem geschah:

Es ging nahtlos weiter. Fotoshootings, Songs aufspielen und einstudieren, üben jeden Tag. Der Kontakt zu RTL war stets da, es ist nach wie vor eine sehr aufregende Zeit und sehr spannend. Ob Bühnenproben oder die Arbeit mit den Vocalcoaches – ich versuche, mich ständig zu verbessern.

… den Auftritt in der ersten Livemottoshow an diesem Samstag:

Das Wissen darum, dass ich vor einem Millionenpublikum singen werde, das über mich entscheiden wird, ist das schlimmste Gefühl. Auch im Studio werden ja viele Zuschauer sein. Die Anspannung und Nervosität ist unheimlich groß, da möchte ich natürlich alles aus mir herausholen. Das wird sicher sehr krass werden.

… das bevorstehende Votum der Zuschauer:

Bisher hat die Jury ja entschieden, jetzt brauche ich jeden Anruf. Dabei ist es gut zu wissen, dass so viele Freunde und meine Familie hinter mir stehen. Es werden ja auch einige Koblenzer im Studio sein. Das gibt mir Kraft, mein Bestes zu geben, und macht mich auch zuversichtlich. Ich hoffe, dass die Zuschauer am Fernseher mich unterstützen werden. Ich möchte sie jedenfalls nicht enttäuschen.

… den Song „Ok“ von Robin Schulz featuring James Blunt:

Der liegt mir, damit komme ich gut klar. Und es wäre mehr als okay, wenn ich das auch so rüberbringen kann, dass es beim Publikum gut ankommt.

… den Erfolg bisher und was dieser mit dem Menschen Lukas Otte gemacht hat:

Ich bin stolz auf das, was ich bisher schon geschafft habe. Wobei ich nicht abheben möchte. Ich bin immer noch der liebe Junge aus Koblenz – und das werde ich auch bleiben. Da muss sich keiner Sorgen machen.

… die Konkurrenzsituation im Kreis von nur noch zehn verbleibenden Kandidaten:

Wir hängen ja jeden Tag 24 Stunden aufeinander, da sind auch Freundschaften entstanden. Allerdings ist es schon krass: Es gibt kaum Rückzugsmöglichkeiten, durch die Proben ist es zudem sehr laut. Wir verstehen uns alle sehr gut, aber man merkt schon, dass es von Tag zu Tag angespannter wird. Jeder möchte schließlich weiterkommen und sich gegen den anderen durchsetzen.

… den Musiker Lukas Otte, der seit seinem fünften Lebensjahr singt:

Ich denke schon, dass ich mich durch die Castingshows als Sänger weiterentwickelt habe. Es ist eine Phase meines Lebens, die mich für die Zukunft nachhaltig prägen wird. Und selbst wenn ich nun rausfliegen sollte, so habe ich es dennoch unter die besten zehn geschafft. Ich denke, dass man auch künftig von mir noch einiges hören wird. So oder so.

… Anfragen für künftige Projekte:

Es gibt da einige Ideen, konkret ist aber noch nichts. Jetzt geht es erst mal darum, in der Show mein Bestes zu geben. Alles andere wird sich zeigen. Derzeit lebe ich einfach meinen Traum und bin dafür unheimlich dankbar.

Das Gespräch führte Rainer Stauber

Die Zuschauer entscheiden: Zwei von zehn DSDS-Talenten werden rausgewählt

Die DSDS-Jury hat entschieden – und ist ab sofort relativ machtlos: Zehn Talente haben den Sprung in die Livemottoshows geschafft und einen Castingmarathon unter Tausenden Kandidaten mit Bravour absolviert. Haben bislang Poptitan Dieter Bohlen, Carolin Niemczyk, Ella Endlich und Mousse T. ihr Urteil über das Weiterkommen gefällt, so sind nun die Zuschauer gefragt. Sie allein entscheiden per Anruf oder SMS, wer es in die nächste Runde schafft. An diesem Samstag (20.15 Uhr, RTL) ist für zwei Kandidaten bereits Endstation, die beiden mit den wenigsten Stimmen scheiden aus. Diese zehn DSDS-Talente wollen Superstar 2018 werden:

  • Emilija Mihailova, (29) Dentalsekretärin aus Rorschacherberg (Schweiz)
  • Giulio Arancio, (25) Elektrotechniker aus Köln
  • Isa Martíno, (30) Musiker aus Hengersberg
  • Janina el Arguioui, (30) Veranstalterin für Kindergeburtstage aus Kaarst
  • Lukas Otte, (20) Student der Pädagogik aus Koblenz
  • Marie Wegener, (16) Schülerin aus Duisburg
  • Mario Turtak, (25) Kellner und Musikproduzent aus Stuttgart
  • Mia Gucek, (25) Kellnerin aus Duisburg
  • Michael Rauscher, (20) Fliesenleger aus Augsburg
  • Michel Truog, (26) Maurer-Azubi aus Neftenbach (Schweiz)
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