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    RemagenLiveticker zum Nachlesen: 230 Nazis marschierten durch Remagen - Gegendemonstranten boten ihnen die Stirn

    Ausnahmezustand in Remagen: 230 Rechtsradikale marschierten am Samstag durch die Stadt - unerwartet viele waren gekommen, um die Geschichte umzudeuten. Etwa 350 Mitglieder von Antifa-Gruppen stellten sich ihnen in den Weg. Dazwischen standen mehrere Hundertschaften der Polizei. Und die Remagener setzten dem Ganzen ein buntes Bürgerfest entgegen. Zum Nachlesen: Unser Live-Ticker aus Remagen.

    17.44 Uhr: Die Polizei bestätigt: Es gab keine Festnahmen. Es wurden jedoch einige Platzverweise ausgesprochen.

    17.28 Uhr: Die Rechten sind am Abreisen. Die meisten haben Remagen bereits verlassen, wie die Polizei mitteilt.

    17.17 Uhr: "Über 450, meist junge Menschen, haben heute gegen den Aufmarsch von 260 Neonazis in Remagen demonstriert. Danke an das Bündnis gegen Rechts!", twittert @D_Artangan.

    17.03 Uhr: Im Moment wird die B9 gesperrt. Das bedeutet: In Kürze kommen die Rechten wieder am ursprünglichen Aufstellungsort in Remagen an. Und ganz bald ist dann Schluss.

    17.02 Uhr: Es gab noch eine kurze Zwischenkundgebung, daher hat sich der Rückmarsch verspätet, wie die Polizei bestätigt.

    16.46 Uhr: Noch sind die Rechten nicht angekommen. Die Ankunft wird sich um einige Minuten verzögern. Weshalb? Das ist derzeit unklar.

    Die Polizei sorgt für eine Abgrenzung der Neonazis.
    Die Polizei sorgt für eine Abgrenzung der Neonazis.
    Foto: Sascha Ditscher

    16.24 Uhr: Laut Polizei wollten Linke hin und wieder zu den Rechten durchbrechen. Doch das sei verhindert worden.

    16.23 Uhr: Die Rechten treffen in wenigen Minuten am Bahnhof ein, um die Heimreise anzutreten.

    16.11 Uhr: Die Linken schreiben: Polizei erteilt Platzverweise entlang der Route. Andererseits blasen auch sie zum Abmarsch und verweisen darauf, dass der Bus nach Mainz um 17 Uhr fährt.

    16.05 Uhr: Antifas haben eben die Naziroute blockiert und sind von der Polizei "abgeräumt" worden, wie die Linken schreiben.

    15.57 Uhr: "Die Barrieren rund um die Madonna sind weitestgehend abgebaut. Leichter Nieselregen. Hier ist soweit alles entspannt, denke bei der Polizei auch", berichtet unser Kollege aus Remagen.

    15.51 Uhr: Frisches Bildermaterial aus Remagen ist nun eingetroffen. Stellen die Bilder gleich online.

    15.35 Uhr:  "Abmarsch", meldet unser Kollege.

    15.27 Uhr: Die Rechten formieren sich zum Abmarsch.

    15.25 Uhr: Die Rechten singen ihr Abschlusslied. Doch man versteht ihre Worte nicht - die Tröte eines Gegendemonstranten ist einfach zu laut.

    15.14 Uhr: Mit einer Tröte versucht jemand die rechten Redner zu stören. Im Moment hat eine Frau das Wort.

    Die Rechten marschieren in Remagen auf. Foto: Sascha Ditscher
    Die Rechten marschieren in Remagen auf.
    Foto: Sascha Ditscher

    15.13 Uhr: Polizei sagt gegenüber unserer Zeitung, dass der Tag bisher überwiegend friedlich verläuft. Wörtlich: "Es gibt keine größeren Probleme."

    15.12 Uhr: Polizei weiß nichts von einer angeblichen Festnahme an der Kapelle.

    15.05 Uhr: "Tageslicht auf Nazi-Glatze ist ganz schlecht für die Synapse", spottet @IT_Fettchen bei Twitter.

    14.55 Uhr: Die Antifa twittert: "Erste Festnahme an der schwarzen Madonna. 4 Cops auf einen Schwerbehinderten."

    14.54 Uhr: Die Polizei riegelt nun das Campus-Gelände ab.

    14.50 Uhr: "Eine Person wurde an einer Absperrugn zur Seite genommen von Beamten", beobachte unser Kollege in Remagen. Vermutlich handelt es sich um einen Linken.

    14.48 Uhr: Die Linken lästern im Netz: "An der Madonna ist eine junge Einsatzhundertschaft. Frischlinge."

    Die Zwischenkundgebung der Rechten. Foto: <a href="https://twitter.com/AachenerAusweg" data-user-id="288950699">@AachenerAusweg</a>
    Die Zwischenkundgebung der Rechten.
    Foto: @AachenerAusweg

    14.45 Uhr: "In Remagen läuft die Zwischenkundgebung. Es sind ca. 200 Kameraden auf der Straße", twittert @AachenerAusweg.

    14.30 Uhr: Antifa schreibt gerade, dass die Polizei etwa 60 Meter vor der Kapelle abriegelt und keinen mehr durchlässt. Dort werden gleich die Rechten ihre Kundgebung abhalten.

    14.28 Uhr: "Schwarze Madonna. Die Nazis kommen", twittert Antifa.

    14.26 Uhr: Die Antifa geht jetzt von 300 Nazis aus - Sie haben offenbar Leute bzw. Gruppen identifiziert: 80 Leute von der neuen Partei der 3. Weg, das FN Süd, Nazis aus Berlin von der Kameradschaft Tor und Kader von der NPD.

    14.20 Uhr: Die Antifa schreibt: "Hinterm Freibad werden immer mehr Cops aufgefahren. Passt auf euch auf !!!"

    14.16 Uhr: "Die Rechten marschieren auf die Zielgerade ein", berichtet einer unserer Kollegen aus Remagen.

    Die Rechten in Ruf- und Sichtweite: "Keine Cops zwischen uns und den Nazis", twittert die Antifa. Foto: <a href="https://twitter.com/AlertaSiegen" data-send-impression-cookie="true">@AlertaSiegen</a>
    Die Rechten in Ruf- und Sichtweite: "Keine Cops zwischen uns und den Nazis", twittert die Antifa.
    Foto: @AlertaSiegen

    14.13 Uhr: Die Rechten in Ruf- und Sichtweite: "Keine Cops zwischen uns und den Nazis", twittert die Antifa.

    14.04 Uhr: Es gibt neue Zahlen: Laut Polizei sind 230 Rechte aufmarschiert - ihnen treten 350 Linke gegenüber.

    13.58 Uhr: Seit 15 Monaten läuft der Mammutprozess um das rechtsradikale Aktionsbüro Mittelrhein – jetzt hat das Landgericht Koblenz die ersten vier der 26 Angeklagten verurteilt. Viele von ihnen nahmen in den Vorjahren an den Aufmärschen in Remagen teil. Hier gibt es die Geschichte.

    Malu Dreyer spricht zu den Bürgern. Foto: RZ
    Malu Dreyer spricht zu den Bürgern.
    Foto: RZ

    13.56 Uhr: Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Remagen: "Zuversichtlich, wenn sich Stadt so lange und erfolgreich gegen Rechtsextremismus wehrt."

    13.54 Uhr: Die Antifa schreibt: Es gab einen Durchbruchsversuch in Richtung Naziroute. Die Polizei versucht, zu kesseln.

    13.52 Uhr: Hoffentlich gibt es keine Randale! Die Antifa meldet: Ein Teil der Demo bewegt sich vom Abschlusskundgebungsort in Richtung Naziroute.

    13.48 Uhr: "Sieben Polizeibusse fahren vor dem Campus vor - Vorhut der Polizei?", berichtet unser Kollege aus Remagen.

    13.44 Uhr: Der rechte Trauermarsch ist nun in Bewegung.

    Der Trauermarsch der Rechten. Foto: <a href="https://twitter.com/AachenerAusweg" data-user-id="288950699">@AachenerAusweg</a>
    Der Trauermarsch der Rechten.
    Foto: @AachenerAusweg

    13.41 Uhr: "Remagens Marktplatz ist jetzt bestens gefüllt. Gleich spricht MP Malu Dreyer", berichtet unser Kollege aus der Innenstadt.

    13.35 Uhr: Noch nichts vor heute? Warum nicht zum Bürgerfest gegen Rechts nach Remagen? Alle Infos zum Fest gibt es hier

    Gleich spricht Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu den Bürgern von Remagen. Foto: RZ
    Gleich spricht Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu den Bürgern von Remagen.
    Foto: RZ

    13.33 Uhr: Antifa schreibt: "Die Polizei wird aufgefordert, die Demonstrationsauflagen zu befolgen und den Spalier zu unterlassen." Und: "Die Polizei bedrängt Antifas beim Penny, die Demo wartet, bis alle wieder da sind."

    13.30 Uhr: "In Remagen beginnt soeben der Trauermarsch an die Opfer der Rheinwiesenlager. Es sind mehr als 250 Nationalisten auf der Straße!", twittert die Rechte Dortmund.

    13.28 Uhr: Viele Fotos von der Antifa-Demo gibt es hier

    Ministerpräsidentin Malu Dreyer und weitere Politiker zeigen Flagge gegen die Rechten. Foto: RZ
    Ministerpräsidentin Malu Dreyer und weitere Politiker zeigen Flagge gegen die Rechten.
    Foto: RZ

    13.25 Uhr: Sie wollen Flagge zeigen gegen die Rechten: Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, Landrat Jürgen Pföhler und Stadtchef Herbert Georgi in Remagen beim Bürgerfest.

    13.19 Uhr: Polizei gibt Zahlen bekannt: 250 (!) Rechte sind nach Remagen gekommen - deutlich mehr als im Vorjahr. Damit haben die wenigsten gerechnet... Im Jahr 2012 marschierten laut Polizei 150 Neonazis mit. Aufgrund der Razzia am Braunen Haus in Bad Neuenahr und diverser Verbotsverfahren in NRW waren deutlich weniger Kameraden nach Remagen gekommen als noch 2011 (rund 250).

    13.17 Uhr: Der Marsch zur Kapelle dauert etwa 30 Minuten.

    13.16 Uhr: "In wenigen Sekunden marschieren die Rechten los", bestätigt die Polizei unserer Zeitung am Telefon.

    13.13 Uhr: "Ein Radfahrer darf jetzt nicht mehr durch die Absperrung an der Madonna vorbei. Er muss einen Umweg über das Schulgelände nehmen", berichtet unser Kollege.

    13.11 Uhr: Antifa schreibt gerade: "Die Nazis sind jetzt auf 250 angewachsen. Haltet die Augen offen und passt aufeinander auf!"

    13.10 Uhr: "Keine Braunen weit und breit an der Madonna zu sehen", berichtet unser Kollege.

    13.09 Uhr: Letzter Ausweg für Rechte? Die Neonazi-Aussteigerinitiative Exit hat Plakate am Remagener Bahnhof aufgehängt. 

    13.08 Uhr: Die Demo der Antifa macht sich auf den Weg zur Abschlusskundgebung am Bahnhof.

    13.07 Uhr: Die Antifa twittert: Der Nazimob am Bahnhof ist auf etwa 160 gewachsen.

    13.06 Uhr: "Die Kapelle ist verhüllt, Fußgänger dürfen noch vorbei. Ansonsten ist es dort ruhig", berichtet unser Kollege aus Remagen.

    Die Neonazi-Aussteigerinitiative Exit hat Plakate am Remagener Bahnhof aufgehängt. Foto: RZ
    Die Neonazi-Aussteigerinitiative Exit hat Plakate am Remagener Bahnhof aufgehängt.
    Foto: RZ

    13.01 Uhr: 70 bis 80 Rechte - deutlich weniger als im Vorjahr - warten am Bahnhof darauf, endlich losmarschieren zu können. Voraussichtlich um 13.30 Uhr wird es soweit sein.

    12.42 Uhr: Neues von der Antifa: "Wir sind auf über 450 Leute gewachsen. Die Polizei ist aufgefordert, die Kontrollen zu unterlassen."

    12.32 Uhr: "Zwischenkundgebung. Cops stehen vorne und hinten. Wir sind mehr!!!", schreibt die Antifa bei Twitter.

    Rechte warten in Remagen auf Start ihres "Gedenkmarschs". Foto: RZ
    Rechte warten in Remagen auf Start ihres "Gedenkmarschs".
    Foto: RZ

    12.28 Uhr: "Es befinden sich bereits über 100 Kameraden in #Remagen, weitere Kräfte befinden sich noch auf der Anreise", twittern die Rechten.

    12.20 Uhr: Remagens Bürgermeister Herbert Georgi sagt in der Stadt: "Importierte Krawallbrüder finden kene Anhänger in unserer bunten Stadt."

    12.15 Uhr: Wichtiger Hinweis eines Lesers, der es bedauert, dass wir im Liveticker nur die Montur und Mannschaftswagen der Polizei im Fokus hatten. Der ökumenische Gottesdienst an der schwarzen Madonna kam zu kurz. Das gemeinsame Gebet ist allerdings ein Signal der Bevölkerung von Remagen für Demokratie und gegen Extremismus sowie Gewalt! Und das ganz friedlich und entspannt. Vielen Dank für den Hinweis! Bilder vom Gottesdienst sehen Sie in unserer Bilderstrecke. 

    12.08 Uhr: Kurz vor Versammlungsbeginn sind es ca. 40 Rechte, die sich am Remagener Bahnhof aufgestellt haben.

    12.06 Uhr: Die Antifa tickert: Wir nähern uns der Zwischenkundgebung mit Essen und Redebeiträgen. Dass es "lecker warme vegane Verpflegung" gibt, hatten sie schon heute Morgen vermeldet.

    11.53 Uhr: "Man hört an der Schwarzen Madonna diverse Schlachtrufe, die aus Remagen rüberhallen", berichtet unser Kollege.

    11.54 Uhr: Die Polizei kontrolliert die Taschen und Transparente der vereinzelt ankommenden Rechten.

    11.39 Uhr: Laut Polizei sind "nur" 250 Leute unterwegs, um gegen den braunen Mob zu demonstrieren.

    11.37 Uhr: Angeblich sind sogar 350 Mitglieder von Antifa-Gruppen in Remagen unterwegs.

    Die ersten Rechten treffen in Remagen ein - und werden von der Polizei erwartet. Foto: RZ
    Die ersten Rechten treffen in Remagen ein - und werden von der Polizei erwartet.
    Foto: RZ

    11.33 Uhr: "Gleich Ankunft in Remagen." Weitere Rechte kündigen ihr Kommen via Twitter an. 

    11.32 Uhr: "Die Demo läuft laut durch die Marktstraße. Remagen dürfte jetzt wach sein", twitter die Antifa.

    11.30 Uhr: Unser Kollege meldet: "Erste "Kameraden" sind eingetroffen zur Neonazidemo in Remagen. Polizei ist mit ordentlich Personal vor Ort."

    Die Antifa-Gruppen ziehen durch Remagen. Foto: <a href="https://twitter.com/AlertaSiegen" data-send-impression-cookie="true">@AlertaSiegen</a>
    Die Antifa-Gruppen ziehen durch Remagen.
    Foto: @AlertaSiegen

    11.22 Uhr: Los geht's! Die Demo zieht los. Etwa 200 bis 300 Antifas nehmen teil.

    11.20 Uhr: "Solidarische Grüße nach Remagen" schickt der Landesvorstand der Grünen Jugend aus Nordrhein-Westfalen via Twitter.

    11.19 Uhr: In der Innenstadt wird es heute deutlich fröhlicher zugehen. Unter dem Motto "Remagen ist bunt" haben Bürger ein vielfältiges Programm organisiert. So hat auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer eine Ansprache auf dem Marktplatz zugesagt (13.30 Uhr).

    11 Uhr: Am Morgen haben die Jusos Koblenz bei Twitter einen Aufruf gestartet:  "Heute demonstrieren die Nazis wieder in Remagen. Schließt euch der Gegenkundgebung an!"

    Hundertschaften der Polizei sind in Remagen im Einsatz. Foto: Sascha Ditscher
    Hundertschaften der Polizei sind in Remagen im Einsatz.
    Foto: Sascha Ditscher

    10.57 Uhr: Manschaftswagen der Polizei säumen die Straßen am Stadtrand von Remagen, auf Plakten demonstrieren die Remagener ihren Widerstand gegen rechte Gesinnung: "Wir in Remagen: Demokraten statt Nazis". Und der Seniorenbeirat der Stadt zeigt plakativ, dass ein Hakenkreuz zerstört wird.

    10.51 Uhr: An der Kapelle sammeln sich mehr und mehr Polizisten - die meisten in voller Montur. Sie tragen Schlagstöcke und Schutzschilde.

    10.45 Uhr: Die ersten Fotos aus Remagen sind da. Weitere werden folgen.

    10.32 Uhr: Antifa kommunziert ihren Teilnehmern eine Telefonnummer, unter der sie sich bei Festnahmen melden sollen. Gibt gleichzeitig die Devise raus: "Seid solidarisch, bunt & achtet auf euch & andere".

    10.23 Uhr: "Selbstverständlich sind auch wir heute in Remagen auf der Straße", schreiben Anhänger der Partei „Die Rechte“ auf der Facebook-Seite ihrer Kreisverbände Aachen und Heinsberg. 

    10.03 Uhr: Es werden etwa 150 rechts- und bis zu 300 linksgerichteten Demonstranten erwartet. Hunderte Polizisten sind im Einsatz.

    Die Schwarze Madonna: Künstler Adolf Wamper hatte sie im Gefangenenlager aus Lehm modelliert und einem Priester geschenkt, der  Gottesdienste für die Gefangenen abhielt. 1987 wurde im Gedenken an die  Opfer des Lagers eine Kapelle gebaut, in der eine Kopie steht.
    Die Schwarze Madonna: Künstler Adolf Wamper hatte sie im Gefangenenlager aus Lehm modelliert und einem Priester geschenkt, der Gottesdienste für die Gefangenen abhielt. 1987 wurde im Gedenken an die Opfer des Lagers eine Kapelle gebaut, in der eine Kopie steht.
    Foto: Vollrath

    9.25 Uhr: Die Antifa-Gruppen sind auf dem Weg nach Remagen. Gestern Abend haben sie per Ticker ihren Anhängern empfohlen, sich wetterfest zu kleiden, weil nur 5 Grad angesagt sind.

    9 Uhr: Die Rhein-Zeitung ist heute mit mehreren Reportern und Fotografen im Einsatz. Im Live-Ticker berichten wir den Tag über aus Remagen. Wer weitere Fotos hat, kann diese gerne per E-Mail an online@rhein-zeitung.net schicken. 

    8.53 Uhr: Im Jahr 2012 marschierten laut Polizei 150 Neonazis mit. Aufgrund der Razzia am Braunen Haus in Bad Neuenahr und diverser Verbotsverfahren in NRW waren deutlich weniger Kameraden nach Remagen gekommen als noch 2011 (rund 250). Wie viele Einsatzkräfte der Polizei das Geschehen heute überwachen, ist noch unklar.

    8.43 Uhr: In der rechten Szene hat sich der Aufmarsch in Remagen etabliert, der an die Toten des Kriegsgefangenenlagers Goldene Meile erinnern soll. In dem Lager am Rheinufer waren zwischen April und Juli 1945 mehr als 300.000 deutsche Soldaten unter freiem Himmel und elenden Umständen inhaftiert. Etwa 1200 starben. Diesen Umstand nutzen Menschen mit rechtsradikaler Gesinnung gern für ihre Propagandazwecke und kehren dabei die Rolle von Tätern und Opfern im Zweiten Weltkrieg um.

    Welche Routen die Rechten und die Linken nehmen werden, zeigt diese Übersichtskarte. Quelle: <a href="http://remagen2013.blogsport.de">http://remagen2013.blogsport.de</a>
    Welche Routen die Rechten und die Linken nehmen werden, zeigt diese Übersichtskarte. Quelle: http://remagen2013.blogsport.de

    8.20 Uhr: Der Marsch der Neonazis in Remagen, es ist der sechste, steht heute an. Die Kapelle Schwarze Madonna auf dem Gebiet des ehemaligen Rheinwiesenlagers Goldene Meile ist dabei zu einem symbolischen Ziel geworden. Die Friedenskapelle, die der "Schwarzen Madonna" gewidmet ist, hat der frühere Bürgermeister wohlmeinend initiiert. Allerdings mit dem Werk eines Künstlers, den Adolf Hitler 1944 in seine Liste der „gottbegnadeten“ Künstler aufgenommen hatte.

    8.10 Uhr: Treffpunkt der Antifa-Gruppen am Bahnhof ist laut Sprecher Oliver Merten um 10 Uhr. Er rechnet mit bis zu 300 Teilnehmern. Danach wollen die Antifaschisten „so nah wie möglich“ an der Neonazi-Route protestieren und die Trauerinszenierung „akustisch stören“.

    8 Uhr: Heute feiert Remagen den Tag der Demokratie – und hat damit eine Gegenveranstaltung zum sogenannten Gedenkmarsch der Neonazis für die gefallenen Soldaten in den Rheinwiesenlagern. Auch diverse Antifa-Gruppen haben eine Demonstration angemeldet, um den Rechten entgegenzutreten.

    Remagen: Bunt-fröhliche Reaktion auf braune Parolen Tag der Demokratie in Remagen2013: Rechte marschieren in RemagenAntifa-Gruppen demonstrieren in RemagenRemagen im Ausnahmezustandweitere Links
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