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    Köln/Mainz

    Kriminalexperte: Auch Rheinland-Pfälzer Rechte bei Demo in Köln

    Bei der Demo in Köln waren Hooligans und Rechtsextremisten gegen Salafisten vereint. Diese Mischung gilt bisher als ungewöhnlich. Auch Rheinland-Pfälzer waren dabei - darunter auch Rechte, sagt das LKA.

    An der gewaltsamen Kölner Demonstration von Hooligans gegen Salafisten haben nach Einschätzung des Landeskriminalamts (LKA) rechtsgerichtete Rheinland-Pfälzer teilgenommen. „Wir wissen, dass auch aus Rheinland-Pfalz Leute nach Köln angereist sind, auch aus Kaiserslautern“, sagte der LKA-Abteilungsleiter für Politisch motivierte Kriminalität, Albert Weber, am Montag der Nachrichtenagentur dpa in Mainz. „Nach Auskunft der Kölner Kollegen waren da auch offensichtlich Rechte dabei, die wir bisher aber nicht identifizieren konnten.“ Zunächst war offen, ob die Rheinland-Pfälzer in Köln auch handgreiflich gewesen sind. 

    Bei der Demo von Hooligans am Sonntag war es zu Ausschreitungen gekommen. Auch Rechtsextremisten nahmen daran teil. Mindestens 44 Polizeibeamte wurden verletzt, 7 mutmaßliche Gewalttäter wurden vorübergehend festgenommen oder kamen in Polizeigewahrsam. Die treibende Kraft waren nach Einschätzung des Verfassungsschutzes NRW gewaltbereite Hooligans - Rechtsextremisten hätten sich der Bewegung angeschlossen. Gemeinsam sei allen die Gewaltbereitschaft und eine aggressive Grundhaltung gegen extremistischen Salafismus. 

    „Natürlich beobachten wir das weiter“, sagte der LKA-Abteilungsleiter aus Mainz. Das Innenministerium schätzte die Zahl der Salafisten in Rheinland-Pfalz im September auf 70. Salafisten gelten als ultrakonservative Islamisten mit Verbindung zum Terror.

    In der Fußballsaison 2013/2014 zählte das Ministerium fast 11 000 Fans, die zu Gewalt neigen und rund 2400, die Gewalt suchen. 63 Menschen wurden verletzt, darunter 12 Polizisten.

    «Wir wissen, dass auch aus Rheinland-Pfalz Leute nach Köln angereist sind, auch aus Kaiserslautern», sagte der Abteilungsleiter Politisch motivierte Kriminalität, Albert Weber, am Montag in Mainz. «Nach Auskunft der Kölner Kollegen waren da auch offensichtlich Rechte dabei, die wir bisher aber nicht identifizieren konnten.»

    Bei der Demo von Hooligans kam es zu Ausschreitungen. Auch Rechtsextremisten waren zu der Aktion hinzugekommen. Salafisten gelten als ultrakonservative Islamisten mit Verbindung zum Terror.

    Mitteilung RLP-Innenministerium zu gewaltbereiten Fußballfans

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