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Koblenz/Berlin

Koblenzer Heeresführungskommando wird bis zum Herbst aufgelöst

Das Verteidigungsministerium macht bei der Bundeswehrreform Dampf, der Umbau in Koblenz kommt schneller als gedacht: Generalleutnant Carl-Hubertus von Butler, bislang Chef des Heeresführungskommandos, geht schon am 8. März in den vorzeitigen Ruhestand.

Generalleutnant Carl-Hubertus von Butler, bislang Chef des  Heeresführungskommandos, geht schon am 8. März in den vorzeitigen Ruhestand.
Generalleutnant Carl-Hubertus von Butler, bislang Chef des Heeresführungskommandos, geht schon am 8. März in den vorzeitigen Ruhestand.
Foto: Peter Lausmann

Sein in der Falckenstein-Kaserne beheimatetes Kommando wird nach Informationen unserer Zeitung bis zum Herbst aufgelöst und dann mittelfristig ins neue Kommando Heer in Strausberg nahe Berlin integriert. In der Übergangszeit wird der stellvertretende Befehlshaber, Generalmajor Reinhard Kammerer, das Heeresführungskommando leiten.

Im Rahmen der Bundeswehrreform war ein Umbau der Heeresspitze angekündigt worden. So werden der Heeresinspekteur und sein Führungsstab die Bonner Hardthöhe verlassen und künftig auch nicht mehr Teil des Verteidigungsministeriums sein. Sie werden mit Teilen des Koblenzer Kommandos zum neuen „Kommando Heer“ verschmolzen, das künftig erstmals wie die anderen Teilstreitkräfte direkt dem Generalinspekteur Volker Wieker unterstellt ist.

In die Koblenzer Räume des Heeresführungskommandos könnte die Leitung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr ziehen. Zunächst war über einen späteren Umzug spekuliert worden, da unklar war, wann die Gebäude in Strausberg frei sein würden.

Carl-Hubertus von Butler hätte am Ende des Jahres die Altersgrenze von 62 Jahren erreicht und wäre dann regulär in den Ruhestand verabschiedet worden. Der Offizier, der vor zehn Jahren das erste Afghanistan-Kontingent der Bundeswehr führte, hatte den Koblenzer Posten vor rund drei Jahren übernommen. Nun wird er am Donnerstag, 8. März, in der Koblenzer Falckenstein-Kaserne mit einem Großen Zapfenstreich vom Heeresinspekteur Werner Freers verabschiedet werden. Der Große Zapfenstreich ist nach Anmeldung für Besucher zugänglich.

Von unserem Redakteur Peter Lausmann

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