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Kernzeit verletzt: Keine fristlose Kündigung

Mainz (dpa/lrs). Verstöße gegen die Kernarbeitszeit rechtfertigen keine fristlose Kündigung. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland- Pfalz in Mainz hervor. Danach muss der Mitarbeiter vor der Kündigung zuerst abgemahnt werden (Az.: 6 Sa 270/09). Das Gericht gab mit seinem Urteil der Kündigungsschutzklage eines Beschäftigten statt, der mehrfach erst nach Beginn der Kernarbeitszeit seine Tätigkeit aufgenommen hatte. Der Arbeitgeber sprach mit ihm und kündigte ihm, als er sein Verhalten nicht änderte. Das sei aber nur nach einer ordnungsgemäßen Abmahnung gerechtfertigt, so die Richter.

Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz:http://dpaq.de/DVsxK
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