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    Kasernen-Countdown läuft: Bangen vor Entscheidung zu Bundeswehr-Standorten

    Kurz vor der Bekanntgabe von Standortschließungen bei der Bundeswehr steigt in Rheinland-Pfalz die Spannung. Der Bundeswehrverband versicherte am Montag, noch keine Details zu kennen. «Rheinland-Pfalz wird betroffen sein. Ob stärker oder nicht, dazu kann ich keine Prognose abgeben», sagte der Landesvorsitzende West des Verbandes, Oberstleutnant Thomas Sohst.Fakt ist: Rund 30.000 Menschen sind im Land direkt betroffen, die meisten davon an den Standorten Koblenz, Zweibrücken, Büchel, Diez und Speyer.

    Mainz - Kurz vor der Bekanntgabe von Standortschließungen bei der Bundeswehr steigt in Rheinland-Pfalz die Spannung.

    Freiwillig rücken in die Hunsrück-Kaserne ein
    Die Spannung um Standortschließungen bei der Bundeswehr steigt.
    Foto: Thomas Frey - DPA

    Der Bundeswehrverband versicherte am Montag, noch keine Details zu kennen. «Rheinland-Pfalz wird betroffen sein. Ob stärker oder nicht, dazu kann ich keine Prognose abgeben», sagte der Landesvorsitzende West des Verbandes, Oberstleutnant Thomas Sohst. «Es könnte auch sein, dass erst an diesem Dienstag die letzten Entscheidungen fallen.»

    Das bisher strikte Schweigen könne für Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) vorteilhaft sein. «Dann kann er frei entscheiden ohne Beeinflussungen von außen.»

    Im Land sind rund 30.000 Menschen direkt betroffen

    Das Verteidigungsministerium in Berlin will an diesem Mittwoch mitteilen, welche Standorte im Zuge der Bundeswehrreform aufgegeben werden. In Rheinland-Pfalz dürften viele der etwa 19 000 Soldaten und 10 000 zivilen Mitarbeiter diesem Tag mit Bangen entgegensehen. Die größten Standorte sind derzeit Koblenz, Zweibrücken, Büchel, Diez und Speyer. In Mainz ist angesichts der Pläne für die Schließung des Wehrbereichskommandos II unklar, ob der Standort erhalten bleibt.

    Erwartet wird, dass Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) noch am Mittwoch in Mainz Stellung zu den Entscheidungen nimmt. Beck hatte sich im Juni dafür stark gemacht, dass die Bundeswehr in strukturschwachen Regionen erhalten bleibt.

    Auf einer Karte hat unsere Zeitung die rheinland-pfälzischen Standorte und die aktuellen Zahlen der Soldaten und zivilen Beschäftigten vermerkt. Ein Klick auf die Standorte öffnet Informationen zu den Zahlen.

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