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    Remagen

    Identität der Wasserleiche noch unklar – Kripo hofft auf Tattoo-Magazin

    Die Identität der Leiche, die am 8. Juli bei Remagen aus dem Rhein gezogen worden war, ist weiterhin unbekannt. Ein DNA-Abgleich des Landeskriminilamtes (LKA) in Mainz fiel negativ aus. Nun soll das auffällige Tattoo des Mannes im größten deutschen Tätowiermagazin erscheinen.

    26 Jahre alt war der Tote aus dem Rhein bei Remagen, wie die Polizei jetzt mitteilte.
    26 Jahre alt war der Tote aus dem Rhein bei Remagen, wie die Polizei jetzt mitteilte.
    Foto: Polizei

    Remagen - Die Identität der Leiche, die am 8. Juli bei Remagen aus dem Rhein gezogen worden war, ist weiterhin unbekannt.

    Ein DNA-Abgleich des Landeskriminilamtes (LKA) in Mainz fiel negativ aus. Das teilte die Kriminalpolizei Mayen auf Anfrage unserer Zeitung mit. Nun soll das auffällige Tattoo des Mannes im größten deutschen Tätowiermagazin erscheinen.

    Guter Hinweis nach RZ-Artikel

    Nach einem Artikel in unserer Zeitung hatten die Kriminalpolizisten in Mayen einen „sehr guten Hinweis erhalten“, wie ein Beamter sagt. Eine Familie aus Baden-Württemberg hatte sich in Mayen gemeldet, da sie seit längerer Zeit ihren Sohn vermisst.

    Das Mainzer LKA nahm einen DNA-Abgleich mit der Familie vor. Nun steht fest: Die Leiche aus dem Rhein mit dem auffälligen Tattoo am Handgelenk ist nicht der vermisste Mann der Familie aus Baden-Württemberg. Seine Identität ist weiterhin unklar.

    „Langsam müsste es doch mal den Nachbarn aufgefallen sein, dass da jemand fehlt“, sagt ein Beamter der Kripo Mayen. „Aber vielleicht wird da nur geschwätzt und keiner traut sich, etwas zu sagen.“ Seine Kollegen und er setzen nun ihre Hoffnungen in die Veröffentlichung des Tattoos mit den Dreiecken in der wohl größten und bekanntesten deutschen Branchenzeitschrift: dem monatlich erscheinenden Tätowiermagazin (Auflage: etwa 65 000) mit Sitz in Mannheim.

    „Wir werden da auch fragen: Wer hat das Tattoo angefertigt, wer kennt es?“, sagt der Mayener Kripobeamte. Seine Recherchen in der Szene – bei Tattoo-Studios und im Internet – haben bislang keine dienlichen Hinweise eingebracht. Ebenso wenig die Hinweise, bei dem Tattoo handele es sich um ein Symbol aus einem Videospiel oder um ein Zeichen der britischen Armee.

    Vermisstenliste: Letzte Hoffnung?

    Nebenbei durchforsten die Polizisten die Vermisstenmeldungen des LKA. Die letzte Hoffnung? „Vielleicht. Denn so langsam wissen wir auch nicht mehr, wo wir noch suchen sollen.“ Der zwischen 20 und 40 Jahre alten Mann war mit Wanderkleidung und Rucksack aus dem Rhein gezogen worden. Jan Lindner

    Kripo Mayen identifiziert Wasserleiche
    Rheinland-Pfalz
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