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Mainz

Hochmoselbrücke: Wird wegen Bohrungen teurer

dpa

Das neue Gutachten zur Hochmoselbrücke wird teurer: Zu den bisher kalkulierten 70.000 Euro kommen noch 165.000 Euro für Bohrungen, sodass sich die Gesamtsumme auf 235.000 Euro belaufen werde, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums am Donnerstag in Mainz und bestätigte Medienberichte.

Die Zusatzsumme falle für zwei 80 und 100 Meter tiefe Bohrlöcher an, um Wasserbewegungen in dem Hang auf der Eifelseite zu messen. Die 1,7 Kilometer lange und 160 Meter hohe Hochmoselbrücke gilt als größtes Brückenbauprojekt Europas.

Anfangs sei man davon ausgegangen, das Sickerwasser-Gutachten mit Daten der bisher bestehenden vier Messstellen am Hang berechnen zu können. Das Gießener Institut, das den Auftrag für das Gutachten bekam, habe dann zwei weitere Bohrlöcher für Messungen vorgeschlagen. Ergebnisse des Gutachtens sollten bis Ostern vorliegen. Die Bohrungen werden in rund einem Monat abgeschlossen sein, sagte die Sprecherin des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Zuletzt hatte es ein hitzige Debatte um die Sicherheit der Brücke gegeben. Die Brücke bei Ürzig (Kreis Bernkastel-Wittlich) ist seit 2011 im Bau. Dieser geht während der Messungen weiter: Auf der Hunsrückseite entsteht derzeit der vierte Pfeiler.

Hochmoselübergang

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