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Mainz

Hintergrund: Der Energiemix in Rheinland-Pfalz

Die Stromerzeugung in Rheinland-Pfalz hat sich in den vergangenen 25 Jahren enorm verändert.

Mainz – Die Stromerzeugung in Rheinland-Pfalz hat sich in den vergangenen 25 Jahren enorm verändert.

In der kurzen Phase, als das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich um 1987 am Netz war, hatte die Kernkraft mit gut 48 Prozent laut Umweltministerium in Mainz den größten Anteil. Fossile Energieträger kamen auf 45 Prozent. Damals basierten nur etwa 7 Prozent der Bruttostromerzeugung auf erneuerbaren Energien – und zwar ausschließlich aus Wasserkraft.

Viel hat sich seither getan: 2008 sei nach Daten des Statistischen Landesamtes in Bad Ems schon knapp ein Viertel (23 Prozent) des Stroms aus regenerativen Energien gewonnen worden, teilte das Ministerium mit. Dabei kam der größte Anteil mit etwa 11 Prozent aus der Windenergie, dahinter folgten Wasserkraft (7 Prozent) und Biomasse (2 Prozent). Jeweils ein Prozent steuerten Biogas und Photovoltaik bei. Die übrigen 77 Prozent entstammen fossilen Rohstoffen. Der weitaus bedeutendste Energieträger hierbei Erdgas.

Das Landesziel ist, den Regenerativanteil bis 2030 auf mindestens 50 Prozent des Bruttostromverbrauchs auszubauen. Dafür sollen die Energienetze weiter ausgebaut werden, um den aus Sonne, Wind oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen gewonnenen Strom aufzunehmen.

Auch die Menge des im Land produzierten Stroms hat sich verändert: "Heute hat die Eigenstromerzeugung in Rheinland-Pfalz einen Anteil von 51 Prozent am Gesamtbruttostromverbrauch, 2002 waren es 30 Prozent", teilte das Umweltministerium mit.

Rheinland-Pfalz
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