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Koblenz/Mainz

Gericht: Wer Karnevalsumzüge besucht, trägt das Risiko

Veranstalter von Karnevalsumzügen müssen nicht gegen jeden nur denkbaren Unfall Vorsorge treffen. Das geht aus einer Mitteilung des Oberlandesgerichts Koblenz (OLG) hervor.

Foto: dpa

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Darin heißt es zwar, dass die Organisatoren eines Umzugs dafür sorgen müssen, dass Zuschauer – vor allem die Minderjährigen – nicht zu nahe an die Umzugswagen herankommen. Sie müssten aber nicht alle Eventualitäten abdecken. In dem Fall ging es um eine Frau, die 2011 beim Mainzer Rosenmontagsumzug von einem Festwagen verletzt worden war und deshalb auf die Zahlung von 5000 Euro Schmerzensgeld geklagt hatte. Die Klage hatte das Landgericht Mainz abgelehnt, die Frau legte Berufung ein.

Einspruch zurückgenommen

Im Berufungsverfahren stellte das OLG fest, dass eine "lückenlose Überwachung zum Ausschluss jeglichen Risikos für Umzugsteilnehmer und Zuschauer nicht geschuldet" sei. Es müsse aber beispielsweise dafür Sorge getragen werden, dass Zuschauer nicht zu dicht an die Umzugswagen herankommen könnten.

Nachdem der zuständige Zivilsenat des Koblenzer Oberlandesgerichts die Frau darauf hingewiesen hatte, dass ihre Berufung wenig Aussicht auf Erfolg habe, nahm die Klägerin den Einspruch zurück. Die Entscheidung des Landgerichts Mainz sei somit rechtskräftig, teilte das OLG mit (Aktenzeichen Az. 3 U 985/13).

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