Freispruch von Misshandlungsvorwurf aufgehoben

Karlsruhe/Frankenthal (dpa/lrs) – Fragende Gesichter bei den Bundesrichtern: Hat eine 38 Jahre alte Frau aus dem pfälzischen Frankenthal im November 2007 ihren Sohn tatsächlich nur vor dem Ertrinken in der Badewanne retten wollen und dabei verletzt? Oder hat sie ihr Kind misshandelt? Auch der Bundesgerichtshof ist sich nicht sicher. Deshalb haben die Karlsruher Richter am Donnerstag einen Freispruch des Landgerichts Frankenthal aufgehoben und an eine andere Kammer des Gerichts zurückverwiesen. Das Urteil habe zu viele Lücken, hieß es. Außerdem sei nicht nachzuvollziehen, wie die Mutter den damals vier Jahre alten Sohn aus dem Wasser gezogen haben will. Der Junge hatte Einblutungen im Gesicht und am Hals erlitten.

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