40.000
Aus unserem Archiv

Fissler: 7 Millionen Euro für neue Pressenstraße im Werk Neubrücke (Kreis Birkenfeld)

Hoppstädten-Weiersbach – Mit der Einweihung einer 7 Millionen Euro teuren neuen Pressenstraße für Edelstahlkochgeschirr im Werk Neubrücke hat Fissler den Startschuss für ein auf mehrere Jahre angelegtes Investitionsprogramm gegeben.

350 bis 450 Töpfe pro Stunde können an der neuen Pressenstraße der Firma Fissler im Werk in Hoppstädten-Weiersbach hergestellt werden.
350 bis 450 Töpfe pro Stunde können an der neuen Pressenstraße der Firma Fissler im Werk in Hoppstädten-Weiersbach hergestellt werden.
Foto: Reiner Drumm

Von unserer Redakteurin Gabi Vogt

Die Investition von Fissler ist Wasser auf die Mühlen der Initiative "Wir im Kreis BIR", die sich für die Zukunfsfähigkeit der Region engagiert. 
Die Investition von Fissler ist Wasser auf die Mühlen der Initiative "Wir im Kreis BIR", die sich für die Zukunfsfähigkeit der Region engagiert.

Bis 2015 wird der Kochgeschirrhersteller mehr als 30 Millionen Euro am Standort Hoppstädten-Weiersbach investieren.

Von einem "Meilenstein in der neueren Firmengeschichte" sprach Folkhart Fissler, als er bei der Einweihung gemeinsam mit den Geschäftsführern Markus H. Kepka (Sprecher) und Heribert Bollinger den roten Startknopf im Beisein von geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft drückte.

Geschäftsjahr 2012 endere mit Rekordumsatz

Mit dem Bekenntnis des Familienunternehmens im 168. Jahr seines Bestehens zum Standort Deutschland sichert Fissler die Arbeitsplätze in der Region und stärkt gleichzeitig die eigene Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit, betonte Markus Kepka. Mit der klaren und stringent durchgehaltenen Strategie "Made in Germany" ist Fissler dank der Attraktivität der Produkte für den asiatischen Markt seit Jahren auf Wachstumskurs und hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Rekordumsatz von 206 Millionen Euro abgeschlossen.

Trotzdem sei "Made in Germany" kein Selbstläufer. In Deutschland hergestellte Produkte müssten besser sein als die der Wettbewerber. Neben Premiumqualität spiele gerade bei den asiatischen Kunden die Frage nach der Nachhaltigkeit eine besondere Rolle. Nicht nur die Töpfe selbst sind das bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 40 Jahren, auch die Produktionsbedingungen und die Sicherung der Arbeitsplätze sei nachhaltig, betonte Kepka.

Neue Anlage bringt noch mehr Qualität

Mit der neuen Anlage kann die Kapazität der Edelstahlproduktion verdoppelt, aber auch die Maßgenauigkeit und Oberflächenqualität der Töpfe weiter verbessert werden. 15 Monate wurde an der Pressenstraße gebaut. Vorangegangen waren etliche Besuche von Fissler-Mitarbeitern beim mailändischen Maschinenhersteller Cavenaghi-Rudolfi, damit die speziellen Bedürfnisse des Kochgeschirrherstellers berücksichtigt und Pannen beim Aufbau vermieden werden konnten. "Wir haben hier Umformtechnologie 3.0 – ich würde sogar sagen 4.0", begeisterte sich Heribert Bollinger für die hohe Ingenieurskunst.

Auf einen weiteren Nachhaltigkeitsaspekt machte Landrat Dr. Matthias Schneider aufmerksam: Die Investition trage nicht nur zur Stabilität und zum Vertrauen in die Region bei, Fissler bewahre mit der Kunst des Kochens zudem ein hohes Kulturgut.

Die Gäste konnten das nach Reden und Rundgang am eigenen Leib erfahren: Aus der Fissler-Kantine gab es kleine Köstlichkeiten wie Crème brulée vom Ziegenkäse, Vitello Tonnato im Glas oder Curryhühnchen mit Erdnussmousse.

Wirtschaft
Meistgelesene Artikel
Anzeige
epaper-startseite
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
Das Wetter in der Region
Montag

1°C - 7°C
Dienstag

2°C - 5°C
Mittwoch

2°C - 5°C
Donnerstag

1°C - 6°C

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

Anzeige
Anzeige
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!