Erinnerung an Juden-Deportation

Kaiserslautern (dpa/lrs) – Mit einer Veranstaltungsreihe erinnert der Bezirksverband Pfalz in den kommenden Monaten an ein düsteres Kapitel pfälzischer Geschichte: Am 22. Oktober 1940 waren etwa 825 Pfälzer Juden von den Nationalsozialisten in das Internierungslager Gurs im Südwesten von Frankreich verschleppt worden. Viele von ihnen starben dort und in anderen Lagern. Der Bezirksverband hat zum 70. Jahrestag des grausigen Ereignisses ein Programm erarbeitet. Es startet an diesem Mittwoch (7. April) mit einem Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern. Der stellvertretende Institutsleiter Roland Paul wird dort über «Gurs – End- und Zwischenstation pfälzischer Juden» berichten.

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