Mainz

CTS-Betrug: Steuerlast für Opfer sinkt

Gute Nachrichten für die betrogenen Anleger der Finanzfirma CTS: Sie können die vom Unternehmen ausgewiesenen Scheingewinne, für die sie Steuern zahlen müssen, für eine bestimmte Zeit als Verluste geltend machen. Das teilte das rheinland-pfälzische Finanzministerium am Donnerstag mit. Die Steuerlast der Geschädigten sinkt damit in der Regel deutlich. Gibt es dennoch Härtefälle, so wird im Einzelfall entschieden, ob der Staat ihnen weiter entgegenkommen kann. Laut Rechtslage sind auch für Scheingewinne, die nur auf dem Papier bestehen, Steuern fällig. Allein beim Land Rheinland-Pfalz stehen deshalb etwa 1800 CTS-Opfer mit Steuerschulden von 60 Millionen Euro in der Kreide.

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