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    NürburgCDU: Land könnte Achterbahn-Firma in Regress nehmen

    Wegen der zweijährigen Verzögerung beim Start der Achterbahn am Nürburgring könnte Rheinland-Pfalz nach Ansicht der CDU möglicherweise Schadenersatz fordern.

    Nürburg - Wegen der zweijährigen Verzögerung beim Start der Achterbahn am Nürburgring könnte Rheinland-Pfalz nach Ansicht der CDU möglicherweise Schadenersatz fordern.

    "Es stellt sich die Frage, ob das Land das verantwortliche Unternehmen in Regress nehmen sollte", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Hans-Josef Bracht. "Erst gibt es wegen einer Pannenserie ein jahrelanges Warten, und dann fährt der "Ringracer" viel langsamer als angekündigt. Dafür waren die Steuermillionen nicht gedacht", kritisierte der Christdemokrat am Dienstag.

    Ringracer ausgebremst  - statt 217 Stundenkilometer "nur" höchstens 140

    Der "Ringracer" war bereits zur Eröffnung des umgebauten Nürburgrings vor zwei Jahren als schnellste Achterbahn der Welt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 217 Kilometern pro Stunde angekündigt worden. Nun startet er nach Auskunft der Betreiber erst an diesem Freitag zum Formel-1-Rennen in der Eifel - falls bis dahin die noch ausstehende Genehmigung der Kreisverwaltung Ahrweiler eintreffe. Zudem solle die Achterbahn vorerst nur Tempo 130 bis 140 erreichen.

     

    "Ich bin gespannt, ob diese Pannen-Achterbahn nun wirklich in Gang kommt und dauerhaft funktioniert", kommentierte Bracht mit Blick auf die noch fehlende Genehmigung. Um diese zu bekommen, hätten die Betreiber wohl auch das Tempo gedrosselt.

    Bracht zu Manager-Forderung:  "Schon 13 Millionen Euro Landesgelder sind zu viel"

    Die neue Forderung der Ring-Manager, auch der Bund möge finanziell dazu beitragen, dass die hochdefizitäre Formel 1 weiterhin am Nürburgring bleibt, bezeichnete der CDU-Politiker als lächerlich. "Schon 13 Millionen Euro Landesgelder sind zu viel für ein Rennen. Da hilft es auch nicht, wenn der Bund einen Teil übernimmt - dann handelt es sich immer noch um Steuergelder."

     

    Die Formel 1 sei gut für die Eifel, für Rheinland-Pfalz und für Deutschland, weil sie regionalen Betrieben helfe und weltweit ein Imageträger sei. "Die Unterstützung mit Steuergeldern muss aber auf jeden Fall beträchtlich sinken", forderte Bracht.

     

    Auch die rot-grüne Landesregierung will die Subventionen zurückführen, hat sich dabei aber in Widersprüche verwickelt. Bracht sprach von einem koalitionsinternen Streit. Nun müsse Innenminister Roger Lewentz (SPD) im Innenausschuss des Landtags am 1. September Rede und Antwort stehen.

    Jens Albes

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