Benimmregeln für Rocker

Kaiserslautern (dpa/lrs) – Die Zuhörer im Kaiserslauterer Rocker- Prozess fanden am Dienstag einen Zettel auf ihren Sitzplätzen. Darauf machte der Vorsitzende Richter klar, dass er keine Störungen des Verfahrens mehr dulden werde. Bei Störungen könnten einzelne Personen oder Gruppen von der Verhandlung ausgeschlossen werden, schrieb er. Es könne sogar ein Ordnungsgeld von bis zu 1000 Euro verhängt werden. Für den Hinweis gab es einen Anlass. Am vergangenen Verhandlungstag waren Hells Angels und Outlaws im Zuhörerbereich des Gerichtssaals verbal aneinandergeraten. Die zahlreichen Polizisten im Saal sorgten dafür, dass das Scharmützel nicht eskalieren konnte.