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    Rheinland-Pfalz

    Alle warten auf den Sommer

    Eigentlich steht dem erfrischenden Sprung ins kühle Nass nichts mehr im Weg: Das Wasser ist sehr sauber, wie EU-Kommission und Europäische Umweltagentur unlängst festgestellt haben. Von 68 überprüften Seen und Badegebieten im Land erhielten 62 sogar das Siegel „ausgezeichnet“. Fehlt nur noch das schöne Wetter. Nach dem verregneten Sommer 2011 hoffen die Betreiber im Land jetzt sehnsüchtig auf eine bessere Saison.

    Spaß im Freibad
    Die Freibad-Saison fällt bisher eher mau aus - für Betreiber und Besucher.
    Foto: DPA

    Rheinland-PfalzEigentlich steht dem erfrischenden Sprung ins kühle Nass nichts mehr im Weg: Das Wasser ist sehr sauber, wie EU-Kommission und Europäische Umweltagentur unlängst festgestellt haben. Von 68 überprüften Seen und Badegebieten im Land erhielten 62 sogar das Siegel „ausgezeichnet“. Fehlt nur noch das schöne Wetter. Nach dem verregneten Sommer 2011 hoffen die Betreiber im Land jetzt sehnsüchtig auf eine bessere Saison.

    Viele Badeseen gibt es in der Vorderpfalz am Rhein. Sie blieben übrig bei Begradigungen des Flusses oder entstanden als Baggerseen. Der regionale Verein „Erholungsgebiet in den Rheinauen“ betreut zahlreiche Gewässer, darunter die „Blaue Adria“ mit mehreren Seen und Sandstränden westlich von Altrip. „Alle Vorbereitungen sind getroffen. Wir hoffen jetzt nur noch auf einen schönen Sommer“, sagt eine Sprecherin des Vereins.

    Am Gemündener Maar der Stadt Daun (Kreis Vulkaneifel) kommen im Schnitt um die 25.000 Besucher pro Sommer ins Naturfreibad. Wegen schlechten Wetters wurden 2011 aber nur rund 11.000 Gäste gezählt, sagte der Leiter der Tourist-Information, Thomas Räthlein: „Das Bad ist total vom Wetter abhängig.“ Das Besondere an einem Maar? „Man schwimmt in einem veritablen Vulkan“, schwärmt Räthlein. Das Wasser erreicht normalerweise auch an heißen Tagen höchstens 20 bis 21 Grad. Denn das Maar ist bis zu 38 Meter tief.

    Die Gemeinde Argenthal im Rhein-Hunsrück-Kreis lädt im Waldsee zum Planschen ein. „2011 lief ganz schlecht“, sagt Ortsbürgermeister Heinz-Otto Kretzschmar. In diesem Jahr habe es aber mit den sonnigen Tagen im Mai die ersten Höhepunkte der Saison gegeben. Gegen Eintritt können Badegäste einen Strand und eine Liegewiese nutzen. Am Wochenende ist auch die DLRG-Station mit Rettungsschwimmern besetzt, sagt Kretzschmar. Der Waldsee sei noch vor rund 85 Jahren als Tagebaugrube für den Erzabbau genutzt worden. Gespeist wird er von Niederschlägen und Wasser der Völkenbornquelle.

    Am vier Hektar großen Waldsee Rieden in der Verbandsgemeinde Mendig in der Eifel hat die Badesaison begonnen. Vor 30 Jahren wurde hier der Rehbach aufgestaut. In dem bis zu acht Meter tiefen Gewässer gibt es ein Badeplateau: „Das wird von den Schwimmern sehr gern genutzt“, sagt Ortsbürgermeister Theo Krayer. Probleme mit Unfällen, Schlägereien oder Müll gab es bislang auch hier nicht. „Und darauf sind wir stolz“, sagte Krayer.  

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