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    Kreis Ahrweiler

    Ahr-Steig tritt auf der Stelle

    Die feierliche Eröffnung des 107 Kilometer langen Ahr-Steigs war bereits für den Frühsommer 2010 angekündigt, aber noch scheint das touristische Zugpferd, das ambitionierte Wanderer an die Ahr locken soll, mächtig zu lahmen. Die Markierungsgenehmigung der SGD-Nord sowie der Bewilligungsbescheid für Fördermittel aus dem Mainzer Wirtschaftsministerium lassen seit Monaten auf sich warten.

    Martina Meid-Alfter von der Ahr Rhein Eifel Tourismus & Service GmbH (TSG), die sich um die Vermarktung des Steiges kümmern soll, hat bereits zahlreiche Anfragen auf ihrem Schreibtisch liegen und übt sich zurzeit im Vertrösten. Journalisten wollen über den Ahr-Steig berichten, Wanderführer wollen ihn ins Programm aufnehmen, der Eifelverein will eine umfangreiche Karte erstellen. „Wandern liegt derzeit voll im Trend, aber da die behördlichen Genehmigungen fehlen, müssen wir uns beim Marketing noch zurückhalten“, erklärt Meid-Alfter.

    Rückblick: Nach den ersten Vorbereitungen Anfang 2009 ging es mit der Umsetzung des Projektes Ahr-Steig zügig voran. Die VG Altenahr, über deren Gebiet die längste Teilstrecke von 34 Kilometer führt, übernahm im Rahmen einer interkommunalen Vereinbarung die Organisation des Projektes, die Projektleitung übernahm die TSG. Monatelang waren ehrenamtliche „Sondierer“ unterwegs und entwickelten eine Wegstrecke. Die führt von der Ahrquelle im nordrhein-westfälischen Blankenheim durch die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie über Gebiete der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig, wo der Fluss in den Rhein mündet.

    Bei der Jahresversammlung der Eifelverein Bezirksgruppe Ahrweiler im Dezember 2009 stellte der Altenahrer VG-Bürgermeister Achim Haag die geplante Wegeführung im Detail vor und warb im Verein für Wegepaten. Die sollen in Zukunft dafür Sorge tragen, dass der Ahr-Steig, seine Beschilderung und Rastanlagen stets tipptopp in Ordnung sind und den strengen Anforderungen des Deutschen Wanderverbandes an einen zertifizierten Prädikatswanderweg genügen. Die Streckenführung stand also fest, die Genehmigung der Kreisverwaltung lag vor, Ausschreibungen waren angelaufen und die Beteiligten standen in den Startlöchern. Mit dem Genehmigungsschreiben der SGD-Nord sei jeden Tag zu rechnen, hieß es Anfang des Jahres.

    Während des laufenden Genehmigungsverfahrens änderten sich allerdings die Richtlinien des Ministeriums. Nun ist für jedes Teilstück des geplanten Steiges eine schriftliche Zustimmung des Eigentümers vorzulegen, auch wenn es sich um eine Stecke handelte, die bereits seit Jahren als Wanderweg ausgewiesen und genutzt wird.

    Rheinland-Pfalz
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