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    Ahnen: Festung Ehrenbreitstein 2012 mit neuem Gesicht

    „Nach der BUGA 2011 ist vor der Festungs-Saison 2012“ – dieses Motto prägt die aktuellen Aktivitäten und Planungen auf der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein durch die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE).

    „Nach der BUGA 2011 ist vor der Festungs-Saison 2012“ – dieses Motto prägt die aktuellen Aktivitäten und Planungen auf der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein durch die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE).

    Ein Blick aus der Gondel auf die Festung Ehrenbreitstein
    Ein Blick aus der Gondel auf die Festung Ehrenbreitstein
    Foto: Erich Michels

    „Im Rahmen der Bundesgartenschau (BUGA) in Koblenz sind wesentliche Teile der Masterplanung zur Weiterentwicklung und zur besseren Erschließung der Festung Ehrenbreitstein umgesetzt worden. Die Rolle der Festung als wichtiges Denkmal und Ort für kulturelle Angebote sowie für Veranstaltungen wurde damit weiter gefestigt. Die Resonanz des Publikums auf die Neugestaltung war uneingeschränkt positiv. Nun wollen wir viele der neu entstandenen Angebote nachhaltig und langfristig für die Besucherinnen und Besucher sichern“, betonte Kulturministerin Doris Ahnen am Dienstag (18.10.2011) in Mainz.

    Postkartenmotiv: Blick von der Festung auf Koblenz
    Unser Buga-Bild der Woche vom 29. Juni 2011: ein Postkartenmotiv - Blick von der Festung auf Koblenz.
    Foto: Christian Nenwig

     

    GDKE-Generaldirektor Thomas Metz ergänzte: „Mit dem Ende der BUGA schließen sich auch bis zum März 2012 die Pforten der Festung Ehrenbreitstein. Alle neu erschlossenen Festungsbereiche werden dann allerdings wieder für die Besucherinnen und Besucher geöffnet. Dies gilt auch für alle durch die GDKE geschaffenen Ausstellungseinheiten.“ In der Zwischenzeit würden die temporären Einbauten und die gärtnerischen Ausstellungsbeiträge der BUGA rückgebaut, die notwendigen baulichen Veränderungen für den kommenden Saisonbetrieb durchgeführt und die kulturellen Ausstellungsbeiträge modifiziert und weiterentwickelt.

     

    Zum Saisonbeginn 2012 gehe das neue Entreé-Gebäude der Festung als erste Informations- und Verkaufsstelle für die Besucherinnen und Besucher in Betrieb, kündigten die Kulturministerin und der GDKE-Generaldirektor an. Ziel sei es zudem, die Festung Ehrenbreitstein ganz im Sinne der Bundesgartenschau weiterhin als besonderen Ort für Veranstaltungen zu verstehen. Dieses Ziel sei nur in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Kooperationspartnern zu erreichen. Dazu würden derzeit intensive Gespräche geführt.

     

    Die Festung bietet nach Darstellung des GDKE-Generaldirektors (auch) 2012:

    - Einen barrierefreien „Weg zur Festungsgeschichte“ mit zahlreichen interaktiven Stationen und Rekonstruktionen, der die Besiedlungs- und Befestigungsgeschichte des Ehrenbreitsteins erlebbar macht.

    • - Die Inszenierung „3.000 Jahre befestigter Ort“ als „Fahrstuhl in die Geschichte“ erwecke auf Dauer die Ausgrabungen mit einer multimedialen Projektion zum Leben.
    • - Die Dauerausstellung „Geborgene Schätze – Archäologie an Mittelrhein und Mosel“ in der „Contregarde rechts“ mit der Präsentation der bedeutendsten Funde aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz werde ergänzt durch wechselnde Kabinettausstellungen, die unter dem Motto „Der aktuelle Fund“ stehen.
    • - Drei „Archäologische Zeitgärten“ und der „50er Jahre Garten“ auf dem Dach der „Contregarde rechts“ zeigten weiterhin Gartenanlagen aus fünf Jahrtausenden.

    Zudem würden die beiden Sonderausstellungen „Peter Joseph Lenné - Eine Gartenreise im Rheinland“ und „Mein letzter Garten – 10.000 Jahre Grabkultur an Rhein und Mosel“ um ein Jahr verlängert. Alle genannten Ausstellungen würden auf Grundlage der Auswertung von Besucherbefragungen bis zum Beginn der Saison 2012 entsprechend weiterentwickelt.

     

    Doris Ahnen und Thomas Metz kündigten außerdem an, dass im „Rheinland-Pfalz-Haus“, in der „Langen Linie“ der Festung, die GDKE mit dem Landesmuseum Koblenz unter dem Thema „Wein und Genuss in Rheinland-Pfalz“ eine neue Präsentation einrichten werde, in der auf Dauer die Geschichte der Wein-, Branntwein- und Mineralwasserproduktion im Land sowie wechselnde Angebote in Form von Kabinettausstellungen und attraktive Rahmenprogramme zum Thema Genuss geboten werden sollten.

    Den Auftakt bildeten im Sommer 2012 die Jubiläumsfeiern der Metzger- und Schlachter-Innungen in Koblenz, die beide mit Unterstützung der GDKE ihren 125. Geburtstag mit einer Ausstellung, einem Festakt und begleitenden Aktionen in der „Langen Linie“ begehen möchten, sagte der GDKE-Generaldirektor. Bis zum Aufbau der Kabinettausstellungen werde weiterhin die Ausstellung „Rheinland-Pfalz: einfach einmalig“ gezeigt. Im „Turm Ungenannt“ werde zudem eine Galerie für die Landessammlung zur Geschichte der Fotografie eingerichtet, die wechselnde Ausstellungen aus dem Fundus dieser Sammlung ermögliche.

     

    Mit dem Innenhof der „Langen Linie“ habe die Festung Ehrenbreitstein einen weiteren spannenden Veranstaltungsraum erhalten, unterstrich Ministerin Ahnen. Metz kündigte an, diese Bühne solle gemeinsam mit Kooperationspartnern für verschiedenste Veranstaltungen – von Konzerten bis zu festlichen Banketts – genutzt werden. Alle Ausstellungen würden künftig von einem umfassenden kulturpädagogischen Programm für Jung und Alt begleitet. „Living History“-Veranstaltungen komplettierten das Angebot zur Geschichte des Orts. Und: „Der ewige Soldat“ führe auch im kommenden Jahr Besuchergruppen wieder über das Gelände.

     

    Die touristische Vermarktung der Festung Ehrenbreitstein erfolge künftig in enger Zusammenarbeit mit der Koblenz Touristik und der Firma Doppelmayr als Betreiberin der Seilbahn vom Deutschen Eck zum Festungsplateau, hielt Thomas Metz fest. Zurzeit würden neue Führungskonzepte für die Festung durch die Koblenz Touristik mit ihren Stadtführern und durch die Direktion „Burgen, Schlösser, Altertümer“ entwickelt. Die Buchungen dieser Führungen erfolge für touristische Gruppen in Zukunft über die Koblenz Touristik. Der innere Bereich der Festung werde weiterhin eintrittspflichtig bleiben und gemeinsam mit der Firma Doppelmayr würden neben Einzel-Kombikarten auch Jahreskarten angeboten. Ganz aktuell finde zurzeit das Verfahren zur Vergabe der Gastronomie statt, mit der Entscheidung sei noch im Dezember 2011 zu rechnen.

     

    „Nachdem bereits im Zuge der Umsetzung des Landesprogramms „Für unser Land: Arbeitsplätze sichern – Unternehmen unterstützen – nachhaltig investieren“, mit dem das bundesweite Konjunkturprogramm II in Rheinland-Pfalz umgesetzt wurde, beträchtliche Verbesserungen auf der Festung über dem Deutschen Eck realisiert werden konnten, hat die Bundesgartenschau die Attraktivität ganz entscheidend weiter gesteigert. Die BUGA hat zudem den Bekanntheitsgrad der historischen Anlage weit über die Grenzen des Landes hinaus deutlich erhöht. Diese neue touristische Anziehungskraft wollen wir für die Zukunft nach besten Kräften nutzen“, hielt Kulturministerin Doris Ahnen abschließend fest.

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