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    Über 250 Angehörige trauern um Geisterfahrer-Opfer: Beisetzung in Neuwied

    Nach dem Unfall einer Falschfahrerin mit drei Toten auf der A1 sind Angehörige aus ganz Deutschland zu der trauernden Familie nach Bad Ems angereist. Am Donnerstagnachmittag sollte eine Trauerfeier stattfinden, wie der Bad Emser Stadtbürgermeister Berny Abt mitteilte. Auch die Beisetzung des Vaters und der zwei Kinder war für Donnerstag auf einem muslimischen Friedhof in Neuwied geplant.

    Aus ganz Deutschland reisten Trauernde nach Bad Ems an. Helfer richteten einen Notunterkunft in der Sporthalle ein.
    Aus ganz Deutschland reisten Trauernde nach Bad Ems an. Helfer richteten einen Notunterkunft in der Sporthalle ein.
    Foto: Tobias Lui

    Bad Ems - Nach dem Unfall einer Falschfahrerin mit drei Toten auf der A1 sind Angehörige aus ganz Deutschland zu der trauernden Familie nach Bad Ems angereist. Am Donnerstagnachmittag sollte eine Trauerfeier stattfinden, wie der Bad Emser Stadtbürgermeister Berny Abt am Donnerstag mitteilte. Auch die Beisetzung des Vaters und der zwei Kinder war für Donnerstag auf einem muslimischen Friedhof in Neuwied geplant.

    Zwischen 250 und 300 Angehörige der Familie, die aus dem ehemaligen Jugoslawien stammt, kamen laut Abt nach Bad Ems. Die Stadt habe ein Spendenkonto für die Opfer und die hinterbliebene, hochschwangere Witwe eingerichtet.

    In einer Turnhalle haben das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Feuerwehr 50 Betten aufgestellt, teilte der Einsatzleiter Oliver Laux-Steiner vom DRK mit. Das DRK stellte zudem Getränke bereit und bot Gespräche an.

    Der 31-jährige Vater und zwei seiner Kinder waren am Montag auf der A1 nahe Rivenich (Kreis Bernkastel-Wittlich) ums Leben gekommen, als eine 60-Jährige von einem Rastplatz falsch auf die Autobahn eingebogen war. Zwei weitere Kinder und die Falschfahrerin wurden schwer verletzt. Warum die Fahrerin in die falsche Richtung gefahren war, ist laut der Staatsanwaltschaft Trier noch unklar.

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