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    24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Adorf, Alzen und Müller zählen zu den Favoriten

    Nürburgring - Wenn an diesem Wochenende der Tourenwagen-Höhepunkt der Saison auf der Nürburgring-Nordschleife steigt, zählen gleich drei heimische Rennprofis zu den ganz heißen Favoriten auf den Gesamtsieg: Beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen auf der über 25 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife des legendären Eifelkurses sind rund 160 Teams am Start und werden vor 200.000 Zuschauern für Rennfieber am „Ring“ sorgen.

    Ein hochkarätiges Feld reinrassiger GT-Fahrzeuge und Tourenwagen erwartet die Fans am kommenden Wochenende beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Gut 160 Teams haben ihre Nennung abgegeben. Foto: byJogi
    Ein hochkarätiges Feld reinrassiger GT-Fahrzeuge und Tourenwagen erwartet die Fans am kommenden Wochenende beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Gut 160 Teams haben ihre Nennung abgegeben. 
    Foto: byJogi

    Dabei starten sowohl der Altenkirchener Dirk Adorf als auch der Burbacher Dirk Müller als BMW-Werksfahrer in einem BMW Z4 GT3. Der Betzdorfer Uwe Alzen sitzt in diesem Jahr im Cockpit des Haribo-Mercedes Benz SLS AMG GT3 und wird versuchen, mit seinem Bonner Privatteam den zahlreichen Werksmannschaften das Nachsehen zu geben. Für Dirk Adorf wäre ein Sieg beim Eifel-Klassiker eine Premiere, auf die der 45-Jährige seit Jahren hinarbeitet. Zusammen mit seinen Teamkollegen Augusto Farfus, Jörg Müller und dem Niederländer Nick Catsburg wird der Altenkirchener im BMW Z4 mit der Startnummer 26 des BMW-Sports-Trophy-Team Marc VDS um den Sieg kämpfen.

    Im gleichen Fahrzeugmodell, aber für das BMW-Sports-TrophyTeam Schubert sitzt der Burbacher Dirk Müller. Zusammen mit Dirk Werner, Alexander Sims und DTM-Champion Marco Wittmann bildet er ein schlagkräftiges Quartett im Z4 GT3 der Magdeburger Truppe. Der Siegerländer konnte sich bereits im Jahre 2004 den Gesamtsieg bei den 24 Stunden am Nürburgring sichern und möchte diesen Erfolg wiederholen.

    Uwe Alzen im Merdedes-Flügeltürer

    Mit dem Betzdorfer Uwe Alzen steht den beiden BMW-Piloten ein äußerst ernst zu nehmender Konkurrent aus dem Lager der Mercedes-SLS-Fraktion gegenüber. Als Ex-BMW-Werkspilot wechselte der 47-jährige Westerwälder vor dieser Saison in das Haribo-Mercedes Benz-SLS-AMG-GT3-Team aus Bonn und möchte seinen früheren Teamkollegen den Gesamtsieg auf dem Nürburgring streitig machen. Alzen kennt natürlich alle Stärken und Schwächen des BMW Z4 und konnte bei zwei Testrennen auf dem Nürburgring zeigen, wie schnell er mit dem Mercedes-Flügeltürer ist. Der Betzdorfer blickt bereits auf zwei Gesamtsiege (2000 und 2010) in der Eifel zurück. Alle drei heimischen Fahrer sind sich allerdings bewusst, dass es schwerer denn je ist, auf dem Nürburgring zum Erfolg zu kommen und sind sich einig, dass bei mindestens 50 siegfähigen Teams eine gehörige Portion Glück zum Erfolg dazugehört.

    Doch nicht nur an der Spitze des Feldes wird von den heimischen Motorsportlern und Teams um Podestplätze gekämpft. Auch in den kleineren Klassen mit etwas leistungsschwächeren Fahrzeugen sind das Engagement und der Einsatz ebenso hoch wie bei den Profis. So kämpft der Oberwambacher Thomas Jühlen in einem VW Golf GTi 16V von Hess-Motorsport zusammen mit Benjamin Decius, Sebastian Durik und Ralph Liesenfeld in der Klasse SP3 um den Sieg in seiner Kategorie.

    Die Wölmerser Mannschaft von Schlaug-Motorsport möchte in der gleichen Klasse mit ihren Renault Clio RS3 glänzen. Der Peterslahrer Rolf Weißenfels steuert einen der französischen Renner zusammen mit Dietmar Hanitzsch sowie dem Kölner-Duo „Engel“ und „Bengel“. Im zweiten Schlaug-Clio agiert das internationale Quartett Xavier Lamadrid senior, Massimiliano Girardo, Nicolas Abril und Xavier Lamadrid junior.

    Am Donnerstag beginnt der Motorsporthöhepunkt in der Eifel mit den ersten Trainingssitzungen. Nach den Nachttraining am Donnerstagabend und dem zweiten Zeittraining am Freitagmorgen geht es am Nachmittag ins heiße Top-30-Qualifying, dem Einzelzeitfahren der 30 schnellsten Teams, für das sich alle drei Westerwälder Piloten bereits im Vorfeld qualifiziert haben. Am Samstag geht es dann pünktlich um 16 Uhr auf die Jagd nach dem 43. Gesamtsieg.

    Rahmenrennen am Donnerstag

    Auch im Rahmenprogramm sind die heimischen Piloten in Aktion. Bereits am Donnerstag findet der dritte Lauf zur RCN-Rundstrecken-Challenge Nürburgring vor ganz großem Publikum statt. Hier ist der Peterslahrer Rolf Weißenfels mit seinem Renault Clio Cup RS4 am Start. Auch der Oberwambacher Thomas Jühlen zählt an diesem Rennwochenende zu den vielbeschäftigten Fahrern. Er startet mit dem VW Golf 3 im RCN-Lauf. Er und seine Konkurrenten müssen am Donnerstag mit Frühform auflaufen, denn der Start zum Rennen über 15 Runden ist um 8 Uhr.

    Deutschlands schnellster Markenpokal, der Porsche-Carrera-Cup, trägt im Rahmen des Klassikers seinen dritten Saisonlauf aus. Für die Akteure in den 480 PS starken Cup-91ern sind die vier Runden auf der Nordschleife etwas ganz Besonderes. Vier Runden Nordschleife, das heißt vier Runden absolutes Limit und alle, sowohl Fahrer als auch Teamchefs oder Fans, erwarten einen heißen Tanz auf der berüchtigten Berg- und Talbahn der „Grünen Hölle“. Mit im Feld befinden sich auch die drei Fahrer des Niederdreisbacher Teams von Wolfgang Land. Für Land-Motorsport werden Connor de Phillippi, Ben Barker und Wolf Nathan am Samstagvormittag um 9.17 am Start stehen.

    Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.24h-rennen.de

    jogi

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