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Koblenz

15 bis 18 Mio. Euro: Neues Koblenzer Hallenbad könnte 2018 am Moselbogen stehen

Sechs Bahnen à 25 Meter, ein Drei-Meter-Sprungturm, ein Sauna- und ein Außenbereich zum Sonnen – so könnte ein neues Koblenzer Hallenbad neben dem Hotel Contel im Rauental aussehen.

Das alte Stadtbad ist marode, ein Ersatz soll neu gebaut werden.
Das alte Stadtbad ist marode, ein Ersatz soll neu gebaut werden.
Foto: Sascha Ditscher

Von unserem Mitarbeiter Peter Karges

Erstmals stellte die Stadt Details zu einem möglichen Neubau vor und teilte auch mit: In vier Jahren könnte das Bad stehen. Bei der Informationsveranstaltung der SPD-Stadtratsfraktion zum Thema „Neues Hallenbad" zeichnete sich ein solcher Neubau am Moselbogen als Favorit ab. Kostenpunkt für dieses Bad: 15 Millionen Euro nach herkömmlicher Bauweise, 18 Millionen Euro, wenn eine energiesparende Passivhausbauweise zum Tragen kommt.

„Wenn man die Unterhaltungskosten eines solchen Bades berücksichtigt, dann ist die zweite Variante natürlich schon allein aus finanziellen Gründen äußerst interessant", sagte Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig. Die Baukosten müsste die Stadt vermutlich nicht allein schultern.

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz hatte bereits im Januar in Aussicht gestellt, dass das Land den Bau eines neuen Hallenbades mit 3 Millionen Euro bezuschussen könnte. Hier will die Stadtspitze noch weiter verhandeln. Ob in Koblenz überhaupt ein Hallenbad in Regie der Stadt gebaut wird, darüber muss noch der Stadtrat entscheiden.

In seiner letzten Sitzung in dieser Legislaturperiode am 22. Mai will man ein Konzept zur Abstimmung vorlegen, hatte der OB zuletzt verkündet. Wenn eine positive Entscheidung fällt, dann steht der Standort Moselbogen bereits fest: Noch in diesem Jahr will die Stadt das reservierte Gelände kaufen.

SPD-Fraktionschefin Marion Lipinski-Naumann bezeichnete das Areal als letzten guten Standort in Koblenz:. „Hier ist ein ansprechender Außenbereich, man hat genügend Fläche zum Parken und er ist immer noch relativ zentral gelegen." Was die Anbindung an den ÖPNV betrifft, so hob SPD-Fraktionsvize Gerhard Lehmkühler hervor, dass drei Buslinien zurzeit allein durch die nahe Schlachthofstraße führen und er davon ausgeht, dass zumindest eine davon einen Schlenker zum neuen Hallenbad machen könnte.

Der Einzelpreis für den Besuch des Bades sollte sich zwischen 3,50 und 4,50 Euro bewegen, so die SPD. Und der Neubau solle nicht auf Kosten der drei anderen Bäder (Beatusbad, Karthause, Oberwerth) entstehen. „Jenseits eines neuen Hallenbades werden wir weiter in den Erhalt dieser Bäder investieren", sagte SPD-Ratsmitglied Fritz Naumann.

Rheinland-Pfalz
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