Archivierter Artikel vom 28.10.2019, 15:55 Uhr
Windhagen/Luxemburg

Wenter Klaavbröder reisten nach Luxemburg

Herbstzeit ist Reisezeit für den Senat der Karnevalsgesellschaft der Wenter Klaavbröder.

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Foto: Michael Möhlenhof

In diesem Jahr lag der Schwerpunkt der Reise im Großherzogtum Luxemburg. Dem sogenannten Luxemburger Genuss auf der Spur, hier trifft „Bouneschlupp den Cremant“, wurde in der Domaines Vinsmoselle der Genossenschaftskellerei von Wormeldange eine begleitete Kellerbesichtigung durchgeführt. Danach gab es eine deftige Luxemburger Platte, um die Senatoren und die Senatsdamen zu stärken. Weiter ging es nach Schengen, dem Ort wo die Vereinbarung über die Aufhebung der Grenzen in Europa unterschrieben wurde (Schengener Abkommen). Untergebracht wurde man im Norden von Luxemburg. In dem schönen Städtchen Clervaux, in den Luxemburger Ardennen, konnte eine weltberühmte Fotoausstellung „The Family of Man“ (Geschichte der Menschheit) mit Schwarz-Weiß-Bildern aus dem Fünfziger Jahren besichtigt werden.

Am nächsten Tag ging es in die Stadt Luxemburg. Dort erwartete die Windhagener Reisegesellschaft mit Herrn Kiefer ein besonderer Reiseführer, der auf unterhaltsame Weise die Stadt und das Land Luxemburg näher brachte. Zitat „Luxemburg ist so klein, dass wir bei unserem 18 Loch Golfplatz die letzten drei Löcher in Belgien setzen lassen mussten“. Es gab eine Stadtrundfahrt und dann die Besichtigung der Altstadt mit ihren tollen Geschäften, Restaurants und Brasserien sowie der Kathedrale und dem Regierungsviertel.

Am letzen Tag ging es in Richtung Echternach. Hier erwartete die Senatoren eine besondere Überraschung. Zufällig war das amtierende Prinzenpaar aus Windhagen, Prinz Holger I. und Prinzessin Michaela I. auf Wandertour am gleichen Ort, damit war die Tour auch karnevalistisch ein voller Erfolg. Nach der Besichtigung örtlichen Abtei ging es zum Abschluss zu einem alten Weingut an der Sauer, denn hier gibt es noch die Traubensorten die schon die alten Römer kannten, wie Elbling, roter Elbling und Auxerrois, der ja auch an der Obermosel angebaut wird.