Archivierter Artikel vom 19.10.2018, 10:31 Uhr
Neuwied

Volkshochschule Neuwied genoss sommerlichen Herbst in der Kaiserstadt Wien

Unter dem Motto „Europäische Metropolen intensiv kennen lernen“ bereiste eine Gruppe der Volkshochschule Neuwied die Hauptstädte Wien und Bratislava.

Foto: vhs Neuwied

Ein intensives Besichtigungsprogramm berücksichtigte sowohl das mittelalterliche Wien mit Stephansdom und dem alten Stadtkern mit seinem reizvollen Gassenlabyrinth als auch die imperiale Seite der Hauptstadt mit Staatoper, Hofburg und den unzähligen Prachtbauten der Habsburger. Ob Gotik, Renaissance, üppiger Barock, die Historismusbauten entlang der Ringstraße oder der Jugendstil der Secession, alle Stilrichtungen begeisterten die Gäste gleichermaßen.

Foto: vhs Neuwied

Den schönen Künsten widmete man sich bei hervorragend geführten Besuchen der Sonderausstellung Monet in der Albertina sowie der Klimt Ausstellung anlässlich seines 100. Todestages im Oberen Belvedere.

Bei einem Besuch hinter den Kulissen der Staatsoper sowie einer Opernaufführung in der Volksoper ließ sich leicht erkennen, welch hohen Stellenwert die Musik in Wien genießt. Zusätzliche Programmpunkte wie der Besuch von Klosterneuburg, dem abendlichen Prater, eines feudalen Kaffeehauses oder des verführerischen Naschmarktes rundeten das Wienprogramm ab. Im nahegelegenen Bratislava erkundete man die Burg sowie die hübsche Altstadt mit Martinsdom, dem Michaelertor, hübschen Stadtpalästen und den reizvollen Plätzen, auf denen sich bei sommerlichen Temperaturen Studenten und Einheimische wie Touristen gleichermaßen tummelten.

Zwei Hauptstädte, nah beieinander und doch so unterschiedlich. Ein genussvoller Aufenthalt, neugierige Gäste und goldenes Oktoberwetter, eine wahrlich gelungene Komposition. Wien ist eine Reise wert und bei der Fülle an Sehenswürdigkeiten sicherlich auch eine zweite, so die einhellige Meinung der Gäste.

Im kommenden Jahr wird die Reisereihe mit dem Besuch der alten Hansestadt Danzig fortgesetzt.