Archivierter Artikel vom 08.02.2021, 12:08 Uhr
Neuwied

Stadt-Jusos und Lana Horstmann begrüßen das neue Nahverkehrsgesetz und 365-Euro-Ticket: „Wir brauchen eine echte Mobilitätsoffensive“

Schüler, Jugendliche, ältere Menschen, viele Arbeitnehmer sind auf einen funktionierenden und zuverlässigen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angewiesen.

Der städtische Juso-Vorsitzende und Ratsmitglied Janick Helmut Schmitz macht sich gemeinsam mit der SPD-Landtagskandidatin Lana Horstmann am Neuwieder Busbahnhof ein Bild von der ÖPNV-Situation.
Der städtische Juso-Vorsitzende und Ratsmitglied Janick Helmut Schmitz macht sich gemeinsam mit der SPD-Landtagskandidatin Lana Horstmann am Neuwieder Busbahnhof ein Bild von der ÖPNV-Situation.
Foto: Juso-Stadtverband Neuwied

Die SPD-geführte Landesregierung hat mit ihrem Beschluss über das neue Nahverkehrsgesetz weitreichende Möglichkeiten für die Zukunft geschaffen. Im Regierungsprogramm der SPD Rheinland-Pfalz werden junge Menschen zudem mit einem eigenen Jugend-Ticket bedacht. Schüler, Jugendliche, ältere Menschen, viele Arbeitnehmer sind auf einen funktionierenden und zuverlässigen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angewiesen. Im Namen derjenigen, die den ÖPNV brauchen und nutzen, gilt es diesen langfristig und nachhaltig auszurichten. Daher begrüßen die Neuwieder Stadt-Jusos gemeinsam mit der SPD-Landtagskandidatin Lana Horstmann die aktuellen verkehrspolitischen Entwicklungen auf Landesebene, von denen sie sich auch positive kommunale Auswirkungen erhoffen. So beinhaltet das erst kürzlich im Landtag verabschiedete neue Nahverkehrsgesetz, dass der gesamte ÖPNV zur kommunalen Pflichtaufgabe erhoben wird.

Damit besitzt Rheinland-Pfalz aktuell Alleinstellungsmerkmal. Hierzu führt Landtagskandidatin Horstmann aus: „Das neue Gesetz ist bundesweit das Modernste seiner Art und schafft wichtige Grundlagen für die Zukunft. Hier werden erstmals neben den Strukturen von Bus und Bahn auch Carsharing, E-Bikes und so weiter berücksichtigt. Damit entstehen ganz neue Perspektiven für Flächenregionen, so beispielsweise auch für Neuwied oder die Verbandsgemeinden Dierdorf und Puderbach. Es wird auch uns vor Ort damit ein Rahmen für einen guten ÖPNV-Betrieb in unserer Region ermöglicht. Klar ist aber auch, dass es noch offene Fragen in der finanziellen Ausstattung zu klären gilt. Hierfür werde ich mich einsetzen, damit der ÖPNV auch bei uns für die Zukunft gut aufgestellt wird.“ Daran anknüpfend machen die Neuwieder Stadt-Jusos deutlich, dass das von der SPD Rheinland-Pfalz im Regierungsprogramm enthaltene 365-Euro-Ticket ein großer Schritt ist, um dem flächendeckenden Mobilitätsangebot vor allem für junge Menschen ein attraktives Gesicht zu geben. Als städtischer Juso-Vorsitzender und Neuwieder Ratsmitglied erklärt Janick Helmut Schmitz: „Wir sind froh, dass der ÖPNV vor allem auch für Jugendliche und junge Erwachsene nachhaltig attraktiver gestaltet wird. Auch unter ökologischen Aspekten ist es daher mehr als sinnvoll, dass nach unseren Plänen Bus und Bahn zukünftig günstiger genutzt werden können. Das von unserer Landes-SPD anberaumte RLP-Jugendticket, mit dem Oberstufen-, Fach- und Berufsschüler sowie Auszubildende und Freiwilligendienstleistende für 365 Euro im Jahr beziehungsweise einem Euro am Tag im ganzen Land unterwegs sein können, ist eine hervorragende Perspektive. Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie man Mobilität modern und sozial gestalten kann. Auch für die vielen jungen Menschen in der Stadt Neuwied wäre das ein echter Mehrwert, den wir als dringend notwendig erachten.“

Abschließend lassen die Jusos gemeinsam mit Horstmann wissen: “Mit Engagement und Kreativität muss das ÖPNV-Angebot weiter vorangetrieben werden. In unserer Region können für alle Ziel- und Bedarfsgruppen beispielsweise auch sogenannte On-Demand-Modelle (auf Abruf) oder Bürgerbusangebote zukünftig eine noch wichtigere Rolle einnehmen. Hier müssen die potenziellen Chancen aufgegriffen werden – sowohl mit dem neuen Nahverkehrsgesetz als auch dem 365-Euro-Ticket sind diese gegeben. Fakt ist: Wir brauchen auch vor unserer eigenen Haustüre eine echte Mobilitätsoffensive – für die Umsetzung einer solchen werden uns weiterhin gemeinsam starkmachen."