Archivierter Artikel vom 17.06.2019, 16:28 Uhr
Neuwied/Koblenz

Senioren Union besuchte das Druckhaus der Rhein-Zeitung

„Wie kommt die Schrift auf´s Papier?“ Reiner Kilgen, der Vorsitzende der Kreissenioren Union, hatte die Senioren zum Besuch des Druckhauses der Rhein-Zeitung in Koblenz eingeladen, um diese Frage zu klären.

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Foto: privat

Das übernahmen dann fachmännisch, kurzweilig und informativ Sabine Scharn und Bernd Mette. Frau Scharn informierte die Gruppe in einem medial gestützten Kurzvortrag über die Entstehung, die Auflagenstärke, das Verbreitungsgebiet, den Aufbau des Blattes und die Leserschaft der Rhein-Zeitung als zweitgrößte Regional-Zeitung in Rheinland-Pfalz.

Aus Erfahrung konnten die Zuhörer bestätigen, dass sich die Seiten der Rhein-Zeitung beim Frühstück wunderbar interessengeleitet an die Familienmitglieder aufteilen lassen. Besonders groß war das Interesse an der elektronischen Ausgabe der Rhein-Zeitung und deren Verfügbarkeit allerorts. Die Gruppe staunte nicht schlecht, dass die lokale Rhein-Zeitung 2009 weltweit die erste E-Paper-Ausgabe ins Netz stellte.

Nach einem kleinen Imbiss ging es dann zum Andruck. Noch ruhten die Druckmaschinen und gespannt warteten die Senioren hinter einer großen Glasscheibe, augenzwinkernd als Aquarium bezeichnet, auf den Andruck. Dann, wie von Zauberhand, liefen die riesigen Maschinen an und die Besucher staunten nicht schlecht, in welcher Geschwindigkeit die Zeitungen gedruckt, gefaltet und gefalzt wurden.

Und weiter ging es zum Laserdruckbereich. Wie würde Johannes Guttenberg staunen, wenn er sehen würde, wie sich sein Druckverfahren in ein Laserdruckverfahren gewandelt hat; mit welcher Geschwindigkeit eine Seite entsteht. Bernd Mette übernahm die Erklärungen zur Technik des Druckverfahrens und wurde nicht müde, alle Fragen im Detail und auch für Laien verständlich zu beantworten.

Beeindruckend waren dann auch noch einmal die riesigen Mengen an Druckpapier, die in riesigen Rollen in einer riesigen Halle bis an die Decke gestapelt auf ihren Druckeinsatz warteten.Die Führung endete in der Auslieferungshalle, in der nach und nach die Lieferfahrzeuge mit den Ausgaben für die einzelnen Verbreitungsgebiete beladen wurden.

Und wieder werden in einer Nacht mehr als 12.000 Kilometer zurückgelegt werden, damit die Leser am frühen Morgen in ganz Rheinland-Pfalz ihre RZ-Ausgabe in Händen halten können.