Archivierter Artikel vom 25.11.2019, 13:36 Uhr
Andernach

Rotary Club veranstaltete Benefizkonzert

Präsident Kaul konnte etwa 100 Zuhörer zum Konzert im Spiegelsaal von Burg Namedy begrüßen.

Zum dritten Mal in Folge war das Konzert das Ergebnis eines Workshops, an dem Studenten vom Rimsky-Korsakow-Konservatorium in Sankt Petersburg und der Musikhochschule Köln teilgenommen haben. Sechs Meisterstudenten aus vier verschiedenen Ländern haben eine Woche lang auf Burg Namedy unter der Leitung der Pianistin und Musikpädagogin Mane Davtyan, die auch das Konzertprogramm zusammengestellte, die Werke intensiv geprobt. Sie lernten sich dadurch nicht nur beruflich sondern auch menschlich verstehen und schätzen, was ganz im Sinne der Völkerverständigung von Rotary International ist. Präsident Kaul dankte dem Rotary Distrikt 1810 dafür, dass er den Workshop finanziell unterstützt hat. Sein besonderer Dank galt auch Prinzessin von Hohenzollern, die nicht nur für das Konzert ihr Schloss zur Verfügung stellte, sondern auch die Räume der Vorburg, in denen die Teilnehmer des Workshops wohnten, versorgt wurden und ungestört proben konnten.

Das Konzert brachte im ersten Teil Musik der Romantik des 19. Jahrhunderts aus Deutschland, Rußland und Frankreich, mit unterschiedlichen Instrumentierungen. Besonders eindrucksvoll waren die Phantasiestücke op. 88 von Robert Schumann und fünf Stücke op. 97 des jungen Schostakovitch. Ein weiterer Höhepunkt waren drei Romanzen von Tschaikowski, die Melani Knauß mit ihrem schönen Sopran ausdrucksstark vortrug. Der zweite Teil des Konzertes war dem 20. Jahrhundert und dabei speziell der Musik Lateinamerikas vorbehalten. Werke von de Falla, Villa-Lobos und Piazzolla standen auf dem Programm, das die jungen Künstler hervorragend präsentierten. Die Zuhörer dankten mit lang anhaltendem Beifall. Freund Massing, der den Workshop und das Konzert organisiert hatte, dankte den Künstlern und ihrer Leiterin für das, auch in diesem Jahr wieder, großartige musikalische Erlebnis.