Archivierter Artikel vom 16.08.2018, 11:58 Uhr
Neuwied

Neuwieder Hospizverein bestätigt Hans-Peter Knossalla in seinem Amt als Vorsitzender

Hans-Peter Knossalla bleibt Vorsitzender des Neuwieder Hospizvereins. Einstimmig votierten die Mitglieder in ihrer Jahreshauptversammlung dafür, Knossalla in seinem Amt für die nächsten zwei Jahre zu bestätigen.

Horst Roth, Hans-Peter Knossalla, Dr. Ingrid Stollhof, Josef Auster, Beate Christ und Günther Kohl (von links) bilden das Vorstandsteam des Neuwieder Hospizvereins.
Horst Roth, Hans-Peter Knossalla, Dr. Ingrid Stollhof, Josef Auster, Beate Christ und Günther Kohl (von links) bilden das Vorstandsteam des Neuwieder Hospizvereins.
Foto: Neuwieder Hospizverein

Ebenfalls wiedergewählt wurden Dr. Ingrid Stollhof (Beisitzerin) und Beate Christ (Schriftführerin). Der ehemalige zweite Vorsitzende, Peter Oster, kandidierte nicht mehr für ein Vorstandsamt. Ihm galt der Dank des Vereins für sein jahrelanges Engagement als Hospizbegleiter und Vorstandsmitglied. An seine Stelle rückte Horst Roth, der bislang Beisitzer war. Neu in den Vorstand gewählt wurden Josef Auster als Beisitzer und Günther Kohl, der das Amt des Schatzmeisters übernimmt.

Vor dem neu gewählten Vorstand des im Jahr 1997 gegründeten Hospizvereins liegen in der Zukunft viele Herausforderungen. So ist beispielsweise die Zahl der hospizlichen Begleitungen durch Ehrenamtliche im Jahr 2017 (im Vergleich zum Vorjahr) um 400 Stunden auf insgesamt 2410 Stunden angestiegen. Insgesamt gab es 295 Begleitungen schwerstkranker und sterbender Menschen durch das Ambulante Hospiz Neuwied. Für die Gewinnung und Ausbildung der ehrenamtlichen Hospizbegleiter zeigt sich der Neuwieder Hospizverein in Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospiz verantwortlich.

Dass die Nachfrage an Hospizbegleitungen stetig zunehme, sei laut Hans-Peter Knossalla nicht nur auf den demografischen Wandel zurückzuführen. „In mehr als 20 Jahren ist es uns gelungen, den Hospizgedanken, nämlich ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen, in die Öffentlichkeit zu tragen“, sagte Knossalla. Auch, wenn sich die Hospizarbeit im Kreis Neuwied etabliert habe, gebe es noch viel zu tun. Beispielsweise im Bereich der Trauerbegleitung. Auch hier setzt sich der Verein für die Ausbildung Ehrenamtlicher ein, ganz besonders will man auch die Begleitung und Unterstützung trauernder Kinder verstärken. Lob und Dank gab es für die rund 100 Ehrenamtlichen, die sterbenden und trauernden Menschen im Kreis Neuwied zur Seite stehen. „Die Ehrenamtlichen sind die wichtigste Säule unseres Vereins, ohne sie könnten wir unsere Ziele nicht verwirklichen“, so Hans-Peter Knossalla.