Archivierter Artikel vom 11.05.2018, 13:54 Uhr
Heimbach-Weis

Neues besonderes Chorprojekt „Sing to God“ startet bald im Heimbach-Weiser Kirchenchor

Am 31. März 2019 wird die neue Gospelmesse im Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis aufgeführt.

Foto: Guido Brink

„Sing to God“ ist ein herausforderndes, zehnteiliges Werk für gemischten Chor, Solisten und Band. Die Struktur der Messe als glaubens- und lebensnahe Form wird authentisch dargestellt, erlebbar gemacht und verwebt dabei englische, deutsche und lateinische Texte auf geschickte Weise. Die vier- bis fünfstimmigen Chorsätze (SATB) sind sehr eingängig, klangvoll und schwungreich zugleich und geben unterschiedlichste Facetten typischer Gospel-Stilistiken authentisch wieder. Gleich der Eröffnungs- und Titelsong ist inspiriert durch afrikanische A-Cappella-gesänge in Kombination mit sambaartigen Rhythmen, gefolgt von einem Kyrie als große hymnische Popballade in Anlehnung an Modern-Gospel und Worship Songs. Das Gloria als 6/8-Swing-Blues bietet Raum für Improvisation, ein Credo, das rockige Einflüsse spüren lässt, und viele weitere abwechslungsreiche Ideen, finden sich in dieser Messe. Dabei verliert sie nie den Bezug zur Messliturgie. Ein durch und durch gelungenes Werk, das Spaß macht und hervorragend geeignet ist, um Gottesdienste sowie Chorkonzerte mit neuen musikalischen Impulsen zu beleben.

Am 31. März 2019 wird die neue Gospelmesse „Sing to God“ im Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis aufgeführt – mit neuen deutschen und englischen Texten von Eugen Eckert, der seit Jahrzehnten ein wahrer Quell für innovative christliche Texte ist, und ebenfalls neuer Musik von Kai Lünnemann mit seinem unverwechselbaren Stilmix aus Gospel, Pop, Rock und NGL inklusive Ohrwurmgarantie.

Die Messe des in Osnabrück geborenen Komponisten, Musikers und Musikdozenten Kai Lünnemann wurde bereits 2016 in Bielefeld uraufgeführt und hat inzwischen viele Fans gefunden, heißt es in einer Pressemitteilung. Kai Lünnemann ist Popularkirchenmusikbeauftragter des Bistums Osnabrück, und seine Werke erregen in der Szene eine sehr große Aufmerksamkeit durch ihre besondere Tonsprache.

Ein Projektchor wird dabei „Sing to God“ präsentieren, unter der musikalischen Gesamtleitung von Kantorin Magdalene Knopp. Ein geistliches Konzert mit Pop-Klängen, welches eine Brücke zwischen klassischer und moderner Kirchenmusik schlagen wird mit Melodien voller Kraft und Lebensfreude.

Eine Infoveranstaltung findet statt am Dienstag, 12. Juni, um 19.30 Uhr im Pfarrheim in Heimbach-Weis, Burghofstraße 1. Die regelmäßigen Proben starten nach den Sommerferien am 7. August immer dienstags um 19.30 Uhr. Alle Interessierte sind herzlich willkommen.

Bis zum Konzerttermin am 31. März 2019 ist zwar noch lange hin, doch das geplante Programm erfordert eine umfangreiche Probenarbeit. Das besondere Chorprojekt richtet sich auch an Interessierte, die ohne Chorerfahrung in einem Projektchor proben wollen.

Im Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis nimmt der Chorgesang einen hohen Stellenwert ein. Regelmäßiges Musizieren mit der eigenen Stimme wirkt sich positiv auf Körper, Geist und Seele aus. Das belegen zahlreiche medizinische und wissenschaftliche Studien. “Wir sind sicher, dass diese anspruchsvolle musikalische Herausforderung sowohl für Sänger als auch für Musiker eine besonders reizvolle Aufgabe ist, der sich viele stellen werden.