Archivierter Artikel vom 02.07.2021, 14:12 Uhr
Asbach

Neues aus der Realschule plus und FOS

Das Schuljahr, das in vielerlei Hinsicht herausfordernd für die gesamte Schulgemeinschaft war, nähert sich mit Riesenschritten dem Ende.

Foto: Stefanie Klör

Es ist unglaublich viel passiert – Homeschooling, Wechselunterricht, Präsenzunterricht, Masken auf, Masken ab, Testungen und vieles mehr. Aber mit diesen Erscheinungen musste letztlich jede Schule kämpfen. Die Schüler (und nicht nur die) haben viel Neues gelernt, sind sicherer geworden im Umgang mit digitalen Medien und konnten wesentliche überfachliche Kompetenzen erwerben. Mit Beginn des neuen Schuljahres startet die Realschule plus Asbach mit einer Profilbildung für die Orientierungsstufe. Jetzt kann nicht nur der musikalische Bereich im Rahmen des Ganztagsunterrichts gewählt werden, auch zusätzlicher Unterricht in den Profilbereichen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und Sport ist möglich. Mit der Auswahl des Profils kann da schon eine gute Entscheidung für die anschließende schulische Laufbahn an der Fachoberschule mit dem Schwerpunkt „Technik“ getroffen werden. Dazu wäre im Anschluss an die Sekundarstufe nicht einmal ein Schulwechsel nötig. Mit dem neuen Angebot ändert sich natürlich auch die Ausgestaltung des nachmittäglichen Unterrichts.

Derzeit werden die Netzwerke und auf einen schnellen, zeitgemäßen Standard gebracht. Selbstverständlich stehen unterschiedliche Netzwerke für Lehrende und Lernende sowie Gäste (zum Beispiel bei Veranstaltungen) zur Verfügung; alle Unterrichtsräume werden, falls noch nicht geschehen, mit Präsentationtechnik inklusive Klassenrechner ausgestattet. Am 1. August startet dann der Schulcampus RLP, zu dem Schüler und Lehrer einen eigenen Zugang bekommen. Damit steht allen eine zentrale und individuelle Datenablage zur Verfügung, ebenso Office, Mediatheken und die Lernumgebung Moodle RLP für individualisiertes Lernen. Derzeit gehören etwa 100 Tablets zur Ausstattung, langfristig sollte eine 1:1 Ausstattung unser Ziel sein. Im Bereich MINT ist bereits der Microcontroller Calliope im Einsatz, weitere technische Möglichkeiten werden mit Lego Park bereits in den Wahlpflichtfächern erprobt.

Eine tolle Überraschung gab es für die Berufsreifeschüler der Klassenstufe 8: Sie durften mit allen Sinnen den „Bausprinter“ erfahren, ausprobieren, messen, bauen und knobeln. Das Angebot des gelben Busses diente der Aufklärung der Jugendlichen über die verschiedenen Bauberufe, die vielen gar nicht so präsent waren. Das Lösen der verschiedenen Aufgaben bereitete den jungen Menschen große Freude: In zwei Gruppen lernten sie die Herausforderungen der Bauberufe kennen und durften vieles erproben. Die größte Begeisterung rief natürlich der Simulator eines Radladers hervor, an dem die Achtklässler ihr Geschick zeigen konnten. Dass der Bausprinter zum festen Bestandteil der Berufsorientierung werden muss, steht für die potentiellen Azubis fest.

Bericht von: Stefanie Klör