Archivierter Artikel vom 24.06.2021, 15:34 Uhr
Kreis Neuwied

MdB Weeser: Zahntechniker brauchen fairen und transparenten Wettbewerb

Die heimische Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende der Freien Demokraten in Rheinland-Pfalz Sandra Weeser hat sich bei einem Treffen mit der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz über die aktuellen Sorgen und Probleme der Branche informiert.

Das Foto zeigt (von links) Geschäftsführerin der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz Anke Sekulla, Landesinnungsmeister Manfred Heckens, Vorstandsmitglied Verena Jung, Wahlkreismitarbeiterin Hanna Bauseler und MdB Sandra Weeser.
Das Foto zeigt (von links) Geschäftsführerin der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz Anke Sekulla, Landesinnungsmeister Manfred Heckens, Vorstandsmitglied Verena Jung, Wahlkreismitarbeiterin Hanna Bauseler und MdB Sandra Weeser.
Foto: privat

Als Verband vertritt die Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz die ihr angeschlossenen Betriebe mit ihren Mitarbeitern gegenüber Krankenkassen, Zahnärzten und der Politik. Landesinnungsmeister Manfred Heckens, die Geschäftsführerin der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz Anke Sekulla und Vorstandsmitglied Verena Jung berichteten über die zunehmende Konkurrenz der Zahntechniker durch zahnmedizinische Versorgungszentren und Zahnarztlabore. Anders als Zahntechniker arbeiteten die zahnärztlichen Versorgungszentren und Praxislabore freiberuflich, womit sie nicht an die Handwerksordnung gebunden seien. Dies sei ein enormer Wettbewerbsvorteil argumentiert Verbandspräsident Manfred Heckens. Hinzu komme, dass anders als die Zahnärzte, Zahntechniker keinen Zugang zum Patienten hätten. Viele Patienten hätten keine Kenntnis über die Wahlfreiheit bei der Auswahl eines Dentallabors, ergänzt Verena Jung. „In einigen Regionen Deutschlands droht bereits heute ein Mangel in der zahnmedizinischen Versorgung. Die Wettbewerbsbedingungen müssen daher für alle Markteilnehmer fair und transparent gestaltet sein. Das nützt am Ende auch den Patienten“, kommentiert Sandra Weeser.

Pressemitteilung: Sandra Weeser, MdB (FDP)