Archivierter Artikel vom 17.05.2022, 13:30 Uhr
Altenkirchen

Martin Diedenhofen im Gespräch mit Fred Jüngerich

Bundestagsabgeordneter tauscht sich mit Bürgermeister der VG Altenkirchen-Flammersfeld aus.

Foto: Martin Diedenhofen

Zum Austausch in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld traf sich der Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen mit dem Bürgermeister Fred Jüngerich. „Wir sind gut ins Gespräch gekommen und es ist angenehm, ein persönliches Bild von seinem Ansprechpartner in Berlin zu haben“, sagte Jüngerich im Anschluss an das Gespräch. Auch Diedenhofen zeigte sich angetan über den „konstruktiven Dialog in angenehmer Atmosphäre“.

Thematisch ging es hauptsächlich um das derzeit alles überlagernde Thema der Unterbringung und Versorgung ukrainischer Flüchtlinge in der Verbandsgemeinde. Insgesamt rund 600 Menschen aus dem Kriegsgebiet hätten Altenkirchen-Flammersfeld bisher erreicht, die alle dezentral untergebracht werden konnten, berichtete Jüngerich. Mit vereinten Kräften habe man seitens der Verwaltung, des Sozialamts und des City Managers nach Wohnungen oder Alltagsgegenständen wie zum Beispiel Waschmaschinen gesucht, um die überwiegend geflüchteten Frauen und Kinder bestmöglich zu versorgen. Auch wenn die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich aktuell oftmals über ihre Grenzen hinaus einsetzten, habe man die Herausforderungen bisher gut bewältigen können, lobte der Bürgermeister sein Team.

„Kaum ein anderes Thema ist in diesen Tagen so präsent wie der verheerende Angriffskrieg Putins auf die Ukraine. Die Bilder, die uns in den vergangenen Wochen aus Mariupol und anderen Gebieten der Ukraine erreicht haben, machen uns betroffen, die Brutalität sprachlos“, sagte Diedenhofen. Gleichzeitig zeigten sich beide Gesprächspartner überwältigt von der Solidarität der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den vertriebenen Ukrainerinnen und Ukrainern. „Hierfür möchten wir uns ganz herzlich bedanken: Dieser Zusammenhalt, den die Nato, die EU und auch unsere Zivilgesellschaft zeigen, macht Mut!“, sagten sie unisono.

Einig war man sich auch darüber, in regelmäßigem Kontakt bleiben zu wollen und die Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Nur wenn die politischen Ebenen bestmöglich vernetzt seien und an einem Strang zögen, könne man gute und von allen Seiten mitgetragene Ergebnisse erzielen“, so Diedenhofen.

Pressemitteilung des SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Diedenhofen