Neuwied

Lebenshilfe fördert Werkstattbeschäftigte

Das Bild zeigt RMW-Verwaltungleiter Volker Kochanek, Lebenshilfe-Vorstand Joachim Rohde, RMW-Geschäftsführer Thomas Hoffmann, Stellv. Lebenshilfe Vorsitzender Erik Wirtz, Lebenshilfe-Ehrenvorsitzender Franz-Robert Herbst und RMW-Prokurist Rainer Plehwe.
Das Bild zeigt RMW-Verwaltungleiter Volker Kochanek, Lebenshilfe-Vorstand Joachim Rohde, RMW-Geschäftsführer Thomas Hoffmann, Stellv. Lebenshilfe Vorsitzender Erik Wirtz, Lebenshilfe-Ehrenvorsitzender Franz-Robert Herbst und RMW-Prokurist Rainer Plehwe. Foto: Lebenshilfe Neuwied

Die berufliche Förderung von Menschen mit Behinderung ist ein besonderes Anliegen der Lebenshilfe Neuwied-Andernach.

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Die Lebenshilfe ist auch Gesellschafter der Rhein-Mosel-Werkstatt für Menschen mit Behinderung Koblenz mit einer Betriebsstätte in Weißenthurm ist. Die Lebenshilfe-Vorstandsmitglieder Erik Wirtz, Joachim Rohde und Ehrenvorsitzender Franz-Robert Herbst informierten sich im Betrieb Weißenthurm über ein neues Projekt der Teilqualifizierung zum Logistikpraktiker. Seit Oktober werden behinderte Mitarbeiter in Kooperation mit drei anderen Werkstätten und der IHK-Akademie ausgebildet. Am Ende der Maßnahme erhalten sie ein Zertifikat der IHK-Akademie und der Rhein-Mosel-Werkstatt.

Die Koordinatorin Christina Herbst-Wirtz stellte das Projekt einem größeren Kreis von Werkstattvertretern vor. Gleichzeitig informierte sie den Vorstand über eine weitere Bildungsmaßnahme zur Hauswirtschaftlichen Unterstützungskraft. Im Gespräch mit dem RMW-Geschäftsführer Thomas Hoffmann, den RMW-Prokuristen Rainer Plehwe und RMW-Verwaltungsleiter Volker Kochanek wurden weitere Qualifizierungsmaßnahmen sowie die Weiterentwicklung der Rhein-Mosel-Werkstatt erläutert. Dazu gehören eine Bildungsmaßnahme zum Erwerb des Gabelstablerführerscheins und umfangreiche Maßnahmen zur Persönlichkeitsförderung. Da sich der Personenkreis der behinderten Menschen in Werkstätten ständig verändert, gibt es eine Kooperation mit dem Autismuszentrum Koblenz und der Fachklinik Psychiatrie in Andernach.

Für die Lebenshilfe Neuwied-Andernach ist eine individuell ausgerichtete berufliche Bildung grundlegender Bestandteil der Werkstattleistung. Berufliche Bildung und Persönlichkeitsentwicklung von behinderten Menschen sind als fortwährende, dynamische und individuelle Prozesse zu verstehen. Franz-Robert Herbst, der seit mehr als 35 Jahren die Lebenshilfe im Verwaltungsrat der Werkstatt vertritt, freute sich über die vielen neuen Maßnahmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung.

Über die Beratungsstelle der Neuwieder Lebenshilfe können Kontakte zur Werkstatt hergestellt werden. Ansprechpartner ist Joachim Rohde, erreichbar unter Telefon 02622/887 027 und per E-Mail an j.rohde@lebenshilfe-neuwied.de