Archivierter Artikel vom 14.02.2019, 12:55 Uhr
Rheinbrohl

Kolpingsenioren und Ortsbürgermeister diskutierten gemeinsam über das Ortsgeschehen

Zur ersten Monatsveranstaltung von Kolping 60plus konnte Wolfgang Frorath fast 60 Gäste im kleinen Römersaal begrüßen. Mit den besten Wünschen für ein gesegnetes und vor allem gesundes neues Jahr eröffnete er die Veranstaltungsreihe.

Reges Interesse herrschte bei der ersten Veranstaltung der Kolpingsenioren im neuen Jahr.
Reges Interesse herrschte bei der ersten Veranstaltung der Kolpingsenioren im neuen Jahr.
Foto: Kolping 60plus Rheinbrohl

„Was ist los in unserem Dorf?“ Zu diesem Thema hatte das Leitungsteam von Kolping 60plus und Ortsbürgermeister Oliver Labonde in den kleinen Römersaal im Limesdorf eingeladen. Viele Mitglieder der Kolpingsenioren zeigten großes Interesse und so war der kleine Saal schnell gefüllt. Oliver Labonde, seit 2014 im Amt des Ortsbürgermeisters und Wolfgang Frorath, Leiter Kolping 60plus, begrüßten die Teilnehmer der Veranstaltung. Mehrfach hatten sich die Kolpingsenioren und der Ortsschef getroffen und über die Entwicklung der Ortsgemeinde diskutiert. Jetzt, kurz vor Ablauf der ersten Amtszeit von Labonde, galt es nochmals Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu wagen, denn am 26.5.2019 finden auch in der Verbandsgemeinde Bad Hönningen die Kommunalwahlen statt.

Foto: Kolping 60plus Rheinbrohl

Im Rückblick auf das vergangene Jahr waren einige bemerkenswerte Punkte zu erwähnen, so den Bau des neuen Gemeindezentrums an der Katholischen Pfarrkirche, die Sanierung der Schulstraße und die begonnene Erweiterung des Kindergartens an der Römerwall-Schule. Aber auch die Insolvenz der Firma Bröhl, der Verkauf des „EDEKA-Gebäudes“ und der Firma Saal standen auf der Besprechungsliste. Für das aktuelle Jahr stehen auch bereits einige Punkte auf der Agenda; wie der Abriss des ehemaligen Pfarrheimes und die Schaffung von neuen Parkplätzen und einer zentralen Bushaltestelle. Längerfristig ist auch an eine Reaktivierung des „Alten Bahnhofes“ nähe Rathaus gedacht.

Viele Themen wurden angesprochen und viele blieben noch offen. Die Veranstaltung hätte noch Stunden dauern können um alle Fragen zu beantworten. Frorath dankte dem Ortsbürgermeister Labonde für seine offenen Worte und versprach diese Veranstaltung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Im Anschluss an das Gespräch mit Labonde, stellte sich die neue Sicherheitsbeauftragte für Senioren der Verbandsgemeinde, Steffi Ramus, vor. Sie Umriss kurz ihre Ausbildung sowie die zugedachten Tätigkeiten und bot allen Senioren an, für Fragen zur Sicherheit stets mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Schlag auf Schlag ging es weiter im Programm, denn dem Termin entsprechend hatten sich auch die Sternsinger bei den Senioren angemeldet und überbrachten den Senioren ihre Segenswünsche. Frorath sprach den Sternsingern seinen Dank aus und wies gleichzeitig auf die nächste Veranstaltung, den Seniorenkarneval unter dem Motto „Jecke Kröm – jo, dat es Karneval“ am Montag, 11. Februar, um 15.11 Uhr im kleinen Römersaal hin.