Archivierter Artikel vom 01.12.2021, 11:23 Uhr
Heimbach-Weis

Katholischer Kirchenchor St. Margaretha lud zur Vollversammlung ein

Kürzlich fand die jährliche Vollversammlung des Katholischen Kirchenchores St. Margaretha statt.

Foto: Kirchenchor St. Margaretha Heimbach-Weis

Unter Einhaltung der aktuellen Coronabestimmungen und vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen konnte die Veranstaltung im Pfarrheim durchgeführt werden. Die Mitgliederversammlung erhielt den Rechenschaftsbericht zurückblickend über die beiden Geschäftsjahre 2019/2020 und 2020/2021. In angenehmer Atmosphäre wurden Ehrungen erteilt für langjährige und aktive Mitgliedschaft in Chören mit kirchenmusikalischer Zielsetzung. Die Sänger haben in langjähriger Treue im Dienste der musica sacra an der Verkündigung des Evangeliums mitgewirkt und Gottes Lob weitergetragen. Im Bistum Trier wird ehrenamtliches Engagement sehr gewürdigt. Kirchenmusik ist live und handgemacht.

Für aktive Mitgliedschaft wurden geehrt: Zehn Jahre: Jörg Caratiola-Wilberg, Werner Gerhards, Beate und Peter Zwick; 25 Jahre: Vera Fink; 45 Jahre: Heidi Flöck, Marita Pfleger, Christel Zimmermann; 50 Jahre: Karin Köfer, Marie-Theres Neumann; 55 Jahre: Margret Becker; 70 Jahre: Elisabeth Kurz. Ab zehn-jähriger aktiver Chormitgliedschaft sind Urkunden und Broschen oder Nadeln vorgesehen. Ab 50 Jahren gibt es zusätzlich ein Schreiben des Generalvikars oder ab 60 Jahren sogar vom Bischof. Nach der Begrüßung durch die erste Vorsitzende Annemarie Bleidt wurde in der Totenehrung den verstorbenen Mitgliedern im Vater Unser gedacht. Die erste Schriftführerin Marietta Wloch erinnerte an die Zeit vor der Pandemie. In einer herausfordernden Zeit mit Beginn der Coronapandemie ab März 2020 kam der Probenbetrieb zwischenzeitlich ganz zum Erliegen. Verschoben werden mussten die geplanten Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum, Kärjechorkärmes, Cäcilienfeier im Jahr 2020 und Kärjechorfassenacht 2021. Nach Fassenacht 2020 gab es keinen Auftritt mehr. In der langen Wartezeit ohne Proben war der Vorstand bemüht, den Chor lebendig zu halten. Zu Weihnachten, Ostern, St. Martin und Fassenacht wurden den Aktiven Aufmerksamkeiten in kleinen Tütchen ToGo an die Türe gebracht. Als Überraschung kamen Martinsditze, CDs oder Ostereier zu den Wartenden. Der Inhalt sollte mit Humor und Geduld bis zur nächsten gemeinsamen Chorprobe Hoffnung machen. Ein Video mit Bildern vergangener Fassenachtsveranstaltungen und einer außergewöhnlichen musikalischen Untermalung war der Hit.

Bis heute verschönert eine kleine, engagierte Gesangsgruppe musikalisch die Gottesdienste. Das Kassenbuch, akribisch geführt durch die erste Kassiererin Anja Fergen, wurde von der Vollversammlung entlastet. Die Kassenprüferinnen Mechtild Wollschläger-Kuhnen und Simone Felgeneier prüften die Kasse der beiden vergangenen Geschäftsjahren 2019/2020 und 2020/2021. Präses Pastor Peter Dörrenbächer und Dirigent Bernhard Kochhan dankten dem Chor für den unermüdlichen Einsatz. Ein Ausblick auf die Aktivitäten im kommenden Jahr 2022 ist aufgrund der Pandemielage nicht möglich.