Archivierter Artikel vom 26.07.2021, 17:32 Uhr
Neuwied

Jugendprojekt MOEWE trotz Corona – weiter auf Erfolgskurs

Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner stattete dem Projekt in Neuwied einen Besuch ab.

Von 02631/941 65 34
Foto: MOEWE

Die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) hatte sich einen Nachmittag Zeit für Neuwied genommen. Wirtschaft, Kultur und Soziales standen auf dem Programm. Unter anderem informierte sich die Politikerin über das Jugendprojekt MOEWE, in dem Jugendliche auf ihrem Weg in eine Ausbildung oder Beschäftigung unterstützt werden. Das Jobcenter Neuwied hat mit der Durchführung dieses Angebots die Gesellschaft zur Förderung Beruflicher Integration (GFBI) beauftragt. In der Heddesdorfer Straße 31, dem Gebäude des ehemaligen Luchterhand-Verlags, werden bis zu 90 junge Männer und Frauen bei den Stellensuchen und Bewerbungen unterstützt sowie in kaufmännischen, hauswirtschaftlichen, handwerklichen und gestalterischen Fähigkeiten weiterentwickelt.

Die Bundestagsabgeordnete sprach von der Notwendigkeit solcher Angebote, durch die jungen Menschen eine berufliche und persönliche Perspektive ermöglicht wird und sie vor Arbeitslosigkeit und Abrutschen in das Sozialsystem bewahrt werden. In den Räumen der MOEWE traf sich Tabea Rößner mit den zuständigen Vertretern des Jobcenters, Dirk Arenz (Teamleitung), Jasmin Ballweg (Maßnahmeverantwortliche) und Michael Kretzer (Bereichsleiter) sowie Bernd Sorger, dem Geschäftsführer der GFBI GmbH, und seinen Mitarbeitern in dem Projekt, das von Stephan Petry geleitet wird. Tabea Rößner wurde begleitet von Stadtrats- und Kreistagsmitgliedern der Grünen und dem Bundestagswahl-Direktkandidaten Kevin Lenz.

In den Gesprächen ging es auch um die veränderten Abläufe im Projekt, die durch die Corona-Einschränkungen erforderlich geworden waren. Die Teilnehmenden wurden trotz Präsenzeinschränkungen weiter intensiv über Telefon-, Mail- und Zoom-Kontakte eng betreut, sie wurden mit Tages- und Wochenaufgaben versorgt und die MOEWE-Mitarbeiter standen weiter jederzeit für fachliche und persönliche Angelegenheiten zur Verfügung. Diese trotz der Kontaktbeschränkungen über einen langen Zeitraum enge Anbindung an das Projekt wurde von allen Beteiligten als hoher Wert bezeichnet, der den Teilnehmenden Stabilität in einer von Unsicherheiten geprägten Zeit garantierte. Die meisten MOEWE-Teilnehmer stehen nach Maßnahmeende dem Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt zur Verfügung beziehungsweise streben einen qualifizierten Schulabschluss an.

Weitere Informationen über das Projekt gibt es auf der Internetseite www.jugendprojekt-moewe.de, per E-Mail an moewe@gfbi-bildung.de oder per Telefon 02631/941 65 34.