Archivierter Artikel vom 09.05.2019, 11:34 Uhr
Neuwied

Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz ehrt die Gewinner im Landeswettbewerb „Junior.ING“

Die Sieger des Schülerwettbewerbs „Junior.ING“ stehen fest.

Bei dem Wettbewerb der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz und des Bildungsministeriums hatten Schüler die Aufgabe, funktionstüchtige Achterbahnmodelle zu bauen, die von einer Expertenjury begutachtet und bewertet wurden. Hierbei erreichte auch ein Schüler der David-Roentgen-Schule in Neuwied belegten mit ihrem Modell „Modell6“ den zehnten Platz in der Alterskategorie II. Die beiden ersten Plätze belegten die Teilnehmer aus der Grundschule Malborn in der Alterskategorie I und der BBS Wittlich in der Alterskategorie II und qualifizierten sich damit für den bundesweiten Wettbewerb in Berlin. Dort treten sie im Juni gegen die Sieger aus 14 weiteren Bundesländern an. Außerdem vergab die Jury in diesem Jahr einen Sonderpreis für Nachhaltigkeit. Diesen erhielten die Fünftklässler Lorenz Bruchhold, Malte Theiß und Benno Wittke vom Siebenpfeiffer Gymnasium in Kusel für ihr Modell „Recycling Racer“, das sie aus Plastikmüll fertigten.

Preisverleihung im Holiday Park

Passend zum diesjährigen Wettbewerbsmotto „Achterbahn – schwungvoll konstruiert“ fand nun die Preisverleihung im Holiday Park im pfälzischen Haßloch statt. Der erfolgreiche Nachwuchsingenieur aus Neuwied wurde bei einer feierlichen Veranstaltung für ihre Leistungen geehrt und erhielt für den zehnten Platz zudem eine Geldprämie in Höhe von 50 Euro.

Die Schüler waren aufgefordert, eine Achterbahn zu entwerfen und ein entsprechendes Modell zu bauen. Die Achterbahn sollte aus Fahrbahn und Tragkonstruktion bestehen. Dabei durfte das Modell eine Grundfläche von 30 x 60 Zentimetern sowie eine Höhe von 40 Zentimetern nicht überschreiten. Bei der Gestaltung waren der Fantasie der jungen Konstrukteure keine Grenzen gesetzt. Als Baumaterialien durften die Schüler lediglich einfachste Materialien verwenden, die ohne Maschinen bearbeitet werden können, wie Papier, Folie, Kleber, Schnur und Stecknadeln. Zusammen mit dem Modell mussten die Teilnehmer eine Kugel einreichen. Das fertige Modell musste bei der Jury einem Funktionstest standhalten, bei dem die Kugel auf der Fahrbahn vom Startpunkt bis zum Endpunkt gelangen musste.

Dr.-Ing. Uwe Angnes, Vizepräsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, war begeistert über die Vielzahl der eingereichten Modelle und die phantasievollen Namen: „Es ist erfreulich, dass der Wettbewerb auf so reges Interesse bei den Schülern stößt, die durch ihre Beteiligung am Wettbewerb mit viel Freude Schulfächer wie Mathematik, Physik oder Informatik praktisch anwenden. Durch die Arbeit an ihren kreativen Modellen erfahren sie, wie das Wissen aus einzelnen Schulfächern auch für eine spätere Karriere von Bedeutung sein kann.“ Dies gelte ganz besonders für den Ingenieurberuf, bei dem dringend Nachwuchs mit genau diesen Talenten gesucht werde, ergänzte die beratende Ingenieurin Katharina Häuser.