Archivierter Artikel vom 05.03.2021, 13:33 Uhr
Asbach

Infostand der AfD in Asbach

Bei sonnigem Wetter präsentierte die AfD-Neuwied beim Infostand in Asbach das Landtagswahlprogramm und stellte sich den Sorgen, Nöten und Anträgen der Bürger.

Kürzlich war die Änderung des Inzidenzwertes von 50 auf 35 sowie die einhergehende Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen das Hauptthema am Infostand. Aufbauend auf viele ermutigende Gesten, Aussagen oder einfach nur Danksagungen von Passanten und interessierten Bürgern vertieften Nick Baltrock, Direktkandidat im Wahlkreis 3 (Linz am Rhein/Rengsdorf) und Mitglied Alexander Kohr die Thematik mit den Interessenten. Das Unverständnis über die scheinbar willkürliche und nicht wissenschaftlich belegte Änderung des Inzidenzwertes von 50 auf 35 verstärkt nicht nur bei Unternehmern die Existenzängste, sondern auch bei Bürgern und ihren Familien quer durch sämtliche Gesellschaftsschichten. Worte wie: „ Das kann doch nicht deren ernst sein“ oder „Wir haben langsam genug vom Lockdown“ waren häufige Aussagen der Bürger und bekräftigten die Forderung der AfD Rheinland-Pfalz zur sofortigen Beendigung des Lockdowns.

Nick Baltrock hierzu: „Die Landtagsfraktion der AfD Rheinland-Pfalz hat mehrfach im vergangenen Jahr und zuletzt im Januar dieses Jahres mit Anträgen die Beendigung des Lockdowns gefordert. Dies wurde jedoch von sämtlichen anderen Parteien abgelehnt. Einzelhandel und Gastronomie waren zu keiner Zeit eine treibende Kraft im Infektionsgeschehen und haben sich an alle Auflagen seitens der Regierung gehalten. Ferner haben sie teils ihre letzten finanziellen Ersparnisse investiert, um Hygienekonzepte zum Schutz der Kunden umzusetzen und ihren Betrieb vor der Schließung zu retten. Zum Dank wurden, entgegen allen Versprechungen seitens der Bundes- und Landesregierung, eben diese vorbildlich geführten Betriebe geschlossen. Eigentümer, Angestellte und deren Familien wurden und werden vor eine existenzbedrohende Situation gestellt. Versprochene Finanzhilfen sind oftmals bis zum heutigen Tag in nicht ausreichendem Maße oder überhaupt nicht angekommen. Das Vertrauen der Bürger in die Regierungen und die Politik sinkt. Einzig die AfD ist der Fels in der Brandung und setzt sich immer wieder mit Anträgen und Gesetzesinitiativen für die Belange der Bürger ein. Weder die Grundrechtseinschränkungen noch die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen sind noch gerechtfertigt, wenn die Inzidenzwerte beliebig nach unten korrigiert werden können.“

Auch Alexander Kohr bezog in den Diskussionen Stellung: “Während unsere Nachbarländer bei weit höheren Inzidenzzahlen ihre Lockdown-Maßnahmen nach einem Stufenplan schrittweise aufheben, den Bürgern und Unternehmen damit Zuversicht sowie Planungssicherheit vermitteln, beharren sowohl Bundes- und Landesregierung auf der alternativlosen Politik von Kanzlerin Merkel. Sollte dieser Weg weitergeführt werden, kommt es zu irreparablen Schäden für die Bürger und Wirtschaft, deren vollständige Auswirkungen wir heute noch nicht voll abschätzen können. Da es seit langem versäumt wird, die besonders gefährdeten Menschen, Angestellte sowie Pflegekräfte in Alten- und Pflegeheimen effektiv zu schützen und damit die Ausbreitung des Infektionsgeschehens in den Griff zu bekommen, wird seit fast einem Jahr ein ganzes Land unverhältnismäßig im Ausnahmezustand gehalten. Die Rechnung werden unsere Kinder und Enkel sowohl in Sachen Bildung als auch steuerlich bezahlen.“ Beide stellten abschließend klar: „Eine Wende wird es mit den etablierten Parteien nicht geben. Für eine reale und bürgerfreundliche Politik am 14. März beide Stimmen für die AfD.“

Pressemitteilung: AfD Neuwied