Archivierter Artikel vom 13.11.2019, 15:41 Uhr
Neuwied

Gedankenaustausch und viele Übereinstimmungen – Sven Lefkowitz traf sich mit DGB-Kreisvorsitzenden Rüdiger Hof

SPD-Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz setzte seine Reihe der Informationsgespräche mit dem Neuwieder DGB-Kreisvorsitzenden Rüdiger Hof fort.

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Das Foto zeigt Sven Lefkowitz mit Rüdiger Hof.
Das Foto zeigt Sven Lefkowitz mit Rüdiger Hof.
Foto: privat

In dem ausführlichen Austausch fanden Hof und Lefkowitz zahlreiche Übereinstimmungen. In der jüngeren Zeit hatte der DGB eine breit angelegt Kampagne zum Thema bezahlbares Wohnen. In Fußgängerzonen mit Straßenumfragen, Diskussionsveranstaltungen und vielen weiteren Aktionen war der DGB bundesweit unterwegs. Lefkowitz lobte das Engagement des DGB in der Frage und berichtete, dass das Land Rheinland-Pfalz die Möglichkeiten des sozialen Wohnungsbaus mit einer verbesserten Förderung ausgebaut habe. Das will Lefkowitz nun auch kommunal nutzen und umsetzen.

Für den DGB ist das Tariftreuegesetz ein wichtiges Thema, das für Aufträge aus Steuermitteln die Tariftreue und Mindestentgelte regelt. Das Gesetz ist in Rheinland-Pfalz bereits seit 2011 in Kraft und wurde danach noch deutlich weiterentwickelt. So lobte 2016 der DGB ausdrücklich das Land, das den Spielraum der Landesgesetzgebung hier beispielhaft nutze und die Bundesgesetzgebung deutlich übertreffe. Für Rüdiger Hof und Sven Lefkowitz ein klarer Fall, dass man auch zukünftig an dieser Stelle an einem Strang ziehen werde.

Ein besonderes Lob an den DGB äußerte der Landtagsabgeordnete zum Abschluss des zweistündigen Austauschs für das große gesellschaftliche Engagement des DGB, das weit über das Thema Arbeit herausrage. So organisierte der DGB in Neuwied zum Beispiel eine Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag am 1. September, an dem sich der Ausbruch des zweiten Weltkriegs zum 70. Mal jährte.

Lefkowitz, der auch daran teilnahm, betonte in diesem Zusammenhang, dass wir gerade in diesen weltweit unruhigen Zeiten an der Erinnerungskultur mit allen demokratischen gesellschaftlichen Gruppen arbeiten müssen. „Denn Frieden und Freiheit sind eben nicht selbstverständlich. Dafür müssen wir täglich kämpfen. Es freut mich, dass wir hier mit dem DGB eine Sprache sprechen“, so Lefkowitz abschließend.