Archivierter Artikel vom 25.04.2018, 10:48 Uhr
Asbach

Faßbender und Koch sind bereits seit 50 Jahren Mitglieder im TuS Asbach

Mittlerweile ist es schon Tradition beim TuS Asbach, dass bei der Jahreshauptversammlung, in der keine Neuwahlen vorgenommen werden, Vereinsehrungen im Mittelpunkt stehen.

Auf dem Bild sind einige der Geehrten und die beiden TuS-Vorsitzenden, Johannes Ditscheid, Albert Meffert, Malte Ullstein, Günter Krautscheid, Hermann Bernardy und der 2. Vorsitzender Aaron Edelmann (stehend von links), Kevin Fuchs, Patrick Kozauer, Kai Ewens, Gabi Krautscheid und der 1. Vorsitzende Franz Varel (sitzend von links), zu sehen.
Auf dem Bild sind einige der Geehrten und die beiden TuS-Vorsitzenden, Johannes Ditscheid, Albert Meffert, Malte Ullstein, Günter Krautscheid, Hermann Bernardy und der 2. Vorsitzender Aaron Edelmann (stehend von links), Kevin Fuchs, Patrick Kozauer, Kai Ewens, Gabi Krautscheid und der 1. Vorsitzende Franz Varel (sitzend von links), zu sehen.
Foto: TuS 1882 Asbach

So wurden im Asbacher Sportlerheim bei gutem Besuch "trotz der sommerlichen Temperaturen“, so TuS-Schatzmeister Herbert Grüber, etliche TuS-Mitglieder geehrt. Für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten in Abwesenheit Toni Faßbender und Toni Koch die goldene Ehrennadel. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Andrea Anger, Achim Antoni, Hermann Bernardy, Thomas Buballa, Petra Buchholz, Michaela Kaspary, Johannes Ditscheid, Gabi und Günter Krautscheid, Albert Meffert und Thomas Silbernagel ausgezeichnet. Die bronzene Ehrennadel für zehnjährige Aktivität wurde verliehen an Thomas Becker, Tim Brauer, Kai Ewens, Kevin Fuchs, Patrick Kozauer, Roland Sitta, Tobias und Malte Ullmann sowie an Dan Zimmermann.

Bevor die einzelnen Abteilungsleiter des größten Asbacher Sportvereins ihre Berichte ablieferten, ging TuS-Vorsitzender Franz Varel auf einige Veränderungen auf dem Sportgelände ein. So wurde im vergangenen Sommer das Beach-Volleyballfeld erneuert, sodass es zum Training wieder benutzt werden kann. Nach Ende der Fußballsaison soll spätestens Anfang Juni mit dem Bau einer zweiteiligen Tribüne auf dem neuen Platz begonnen werden. In nächster Zeit soll die Zaunanlage um die beiden Sportplätze erneuert und verschließbare Tore angebracht werden. Damit will man verhindern, dass Jugendliche mit ihren Fahrrädern auf den beiden Plätzen herumfahren. Einige Fußballer beklagten sich, dass durch die benachbarte Skater-Anlage diese Unsitte in letzter Zeit immer häufiger um sich greift. Weiter berichtete Varel, dass im Sportlerheim demnächst an der Decke eine Schalldämmung zur besseren Akustik vorgenommen werden soll.

Die meisten Mitglieder im Turn- und Sportverein gehören nach wie vor der Fußballabteilung an. Die beiden Seniorenmannschaften haben derzeit weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg etwas zu tun, sodass sie dem Saisonende in Ruhe entgegenblicken können.

Nicht ganz so rosig sieht es bei den Alten Herren aus, denn etliche geplante Freundschaftsspiele müssen – sei es beim TuS, sei es beim Gegner – wegen Personalmangel abgesagt werden. Dafür boomt es derzeit bei den Jugendmannschaften. Allein die D-Jugend hat 35 Spieler, von denen 23 in der nächsten Saison in die C-Jugend altersmäßig aufrücken werden. Natürlich hofft man, dass die C-Jugend, die in der vergangenen Saison ungeschlagener Meister in der Bezirksliga wurde, den Klassenerhalt in der Rheinlandliga schaffen wird. Ebenfalls ist die Bezirksliga-Zugehörigkeit der B-Jugend noch nicht gesichert.

Wermutstropfen in der Jugend-Abteilung war zu Beginn der Saison, dass die A-Jugend abgemeldet wurde. Die verbliebenen Spieler wurden zwischenzeitlich beim SC Uckerath geparkt. Die Mannschaft soll aber wieder für die Qualifikation zur Bezirksliga gemeldet werden. Da die Leitung dieser großen Jugendabteilung nicht mehr von einer Person alleine durchgeführt werden kann, wird die Arbeit seit einiger Zeit von einem Viererteam erledigt. Über die gute Zusammenarbeit mit dem SV Buchholz wurde ausschließlich positiv berichtet, sodass die Jugendspielgemeinschaft mittlerweile auch auf die D-Jugend erweitert wurde. Zum Schluss kam aber noch der Appell, sich als Trainer oder Betreuer zur Verfügung zu stellen, damit nicht Jugendmannschaften wegen Betreuermangel abgemeldet werden müssten.

Die Volleyballdamen hatten sich nach ihrem Abstieg aus der Verbandsliga den direkten Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt. Das hat nicht ganz geklappt, denn die Mannschaft wurde mit drei Punkten Rückstand nur Zweiter. Da aber TuWi Adenau als Erster verzichtet, steigt Asbach dennoch sofort wieder auf.

Die Volleyballsenioren, die nur eine einzige Niederlage hinnehmen mussten, befinden sich derzeit noch in einer Denkpause, ob sie den erspielten Aufstieg auch wahrnehmen sollten. Die Badminton-Mannschaft war mit ihrem vierten Platz in der Bezirksklasse zufrieden und wird auch in der nächsten Saison wieder an den Start gehen. Im Breitensport werden derzeit Übungsmöglichkeiten in zwölf Gruppen angeboten. Eine Ausweitung scheitert nach wie vor an der Hallenkapazität.

Den Schluss der Versammlung nahm eine lebhafte Diskussion ein, wie man den Mitgliederschwund stoppen könne. Einst hatte der Verein knapp 1000 Mitglieder, zurzeit aber nur noch mehr als 800 Mitglieder.

Viele Mitglieder verlassen den Klub, wenn sie sich nicht mehr sportlich aktiv im Verein betätigen. Geschäftsführerin Antonia Adams hatte daher an einem Workshop des Sportbundes teilgenommen und zeigte einige Modelle auf. Doch bei der intensiven Aussprache waren viele Anwesende der Ansicht, dass die aufgezeigten Möglichkeiten nicht unbedingt in dem ländlichen Asbacher Raum umgesetzt werden können. Dazu kommen noch Hallen- und Betreuerprobleme. Aber alles in allem kann der TuS Asbach mit seiner sportlichen Darstellung, dazu gehört auch laut Schatzmeister Herbert Grüber „eine schwarze Null“, sehr zufrieden sein.