Archivierter Artikel vom 04.03.2021, 10:16 Uhr
Region

Ellen Demuth, MdL: Terminvergabe zum Impfen muss zügig und mit Rückmeldung erfolgen

Ellen Demuth kritisiert die Informationspolitik über das Terminvergabesystem des Landes Rheinland-Pfalz. Beschwerden von über 80-jährigen, die mehr als zwei Monate nach dem Impfstart noch nichts gehört haben, häufen sich.

Ellen Demuth am 10.09.20 in Berlin.
Ellen Demuth am 10.09.20 in Berlin.
Foto: Tobias Koch ( www.tobiaskoch.net)

Ellen Demuth, MdL: Terminvergabe zum Impfen muss zügig und mit Rückmeldung erfolgen

Demuth stellt fest: „Die SPD-geführte Landesregierung reklamiert für sich, dass die Impfungen nun Fahrt aufgenommen haben und sieht Rheinland-Pfalz auf einem Spitzenplatz bei der Impfquote. Hier vor Ort an der Basis zeichnet sich ein anderes Bild ab: Da sind mittlerweile Menschen aus der Prioritätengruppe II geimpft oder bekommen zeitnah einen Termin, während über 80-Jährige immer noch keine Rückmeldung erhalten haben. Das Ministerium nennt hier aktuell die Zahl von 110 000 betroffenen Senioren, die sich bereits registriert haben, aber immer noch warten. Ich begrüße zwar grundsätzlich, dass der Personenkreis jetzt erweitert ist, kann aber nicht nachvollziehen, dass viele unserer älteren Mitbürger über ihre Impftermine im Unklaren gelassen werden. Leider ist es so, dass das Impfzentrum des Kreises Neuwied keinen Zugriff auf die Anmeldedaten hat, welche beim Terminvergabesystem zentral auflaufen. Landrat Hallerbach betont, dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit wäre, die Menschen zu informieren. Hier sehe ich großen Nachbesserungsbedarf beim Land.“ Demuth erklärt weiter: „Derzeit kann ich die Bürgern, welche sich bei mir melden, nur um Geduld bitten. Es ist allerdings unzumutbar, dass die betroffenen Senioren teilweise noch bis zum 3. April auf ihre erste Impfung warten müssen. Diesen Zeitraum gibt Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler jetzt an, und verspricht, dass alle Betroffenen bis Mitte März verbindliche Termine per Post erhalten.“

Pressemitteilung: Ellen Demuth, MdL (CDU)